Jul 14
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Unser Kollege Martin ist am 22. Juni 2014 beim fünften CityTriathlon Heilbronn für uns an den Start gegangen. Sein Wettkampfmotto lautete „To finish is to win“ – und dieses Ziel hat er erreicht. Er ist angekommen – im Zielbereich des Triathlons und jetzt auch wieder bei uns im Büro. Seine Erfahrungen aus diesem Wettkampf hat er für euch aufgeschrieben…

„Nun ist schon eine Woche vergangen und meine Beine haben sich wieder gut erholt – der Triathlon in Heilbronn war ein tolles und dennoch ein anstrengendes Erlebnis.

Als ich am Wettkampftag in den Neckar gesprungen bin und realisierte, dass es eine doch spürbare Strömung gab, wusste ich: „Der erste Kilometer stromaufwärts zur Boje wird sich ziehen.“ Und so war es dann auch – zumal ich mich immer im Hauptfeld bewegte, und somit die Schwimmerei eine mehr als enge Angelegenheit war. Ich habe schon einige Tritte abbekommen und durch das aufgewühlte Wasser war ein gleichmäßiger Atemrhythmus eher schwierig. Das änderte sich schlagartig, als ich um die Boje schwamm und den letzten Kilometer stromabwärts hinter mich bringen musste. Plötzlich war ich allein und fand einen guten Rhythmus. Mit der Strömung flogen die Bäume am Ufer nur so an mir vorbei und ich war ruckzuck am Schwimmausstieg. Schnell gewechselt und durch die ewig lange Wechselzone durchgerannt, war ich bereit für die nächste Etappe: das Radfahren. Auch diese Disziplin hat gut geklappt. Ich habe zwar etwas zu intensiv begonnen, aber irgendwann konnte ich es schießen lassen. Die Radstrecke ist eine der schönsten Rennstrecken, die ich kenne – trotz einiger doch ernstzunehmender Anstiege. Irgendwo kam mir der Gewinner Andreas Dreitz entgegen – der fuhr so schnell bergauf wie ich bergrunter – einfach Wahnsinn!!!

Das ist auch eines der Dinge an diesem Sport, die ich sensationell finde – man kann in einem Rennen mit den Top Stars der Welt starten – das ist wie Fußballspielen mit Ronaldo 🙂

Zum Ende des Radfahrens habe ich frühzeitig Tempo rausgenommen, damit ich den Wechsel zum Laufen gut schaffen würde. Das ist durchaus eine wichtige Phase, in der man viel falsch machen kann. Was nutzen drei gewonnene Minuten beim Radfahren, wenn man dann 6 Minuten auf der Laufstrecke verliert? Als ich auf die Strecke ging, habe ich sofort gemerkt – alles richtig gemacht – ich kam super ins Laufen und merkte, dass sich mein Training der letzten Monate rentiert hatte. Denn ab jetzt kann es bei einem Triathlon wirklich hart werden.  Die ersten 11 km bin ich ganz gleichmäßig durchgelaufen, dann kamen zwei harte, zähe Kilometer, dann ein Becher Cola und die restlichen zwei Kilometer vergingen wie im Flug. Und wenn man dann zum Ziel abbiegt, dann tragen die Zuschauer einen ins Ziel. Ein großartiges Gefühl 🙂

Ich bin sehr froh, beim CityTriathlon in Heilbronn dabei gewesen zu sein und freue mich schon auf meinen nächsten Wettkampf 🙂

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