Jul 16
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Unsere gerade veröffentlichte DSD Umweltbilanz 2015 hat wieder einmal eindrucksvoll gezeigt, dass das Verpackungsrecycling des Grünen Punkts allein im Jahr 2015 ca. 1,3 Mio. Tonnen Kohlendioxidäquivalente eingespart und so das Klima deutlich von Treibhausgasen entlastet hat.

Aber das ist nicht der einzige Beitrag des Grünen Punkts zur Einsparung von CO2. So haben wir für das gesamte Unternehmen ein zertifiziertes Energiemanagementsystem eingeführt, die komplette Beleuchtung wurde auf LED umgestellt und es gibt Poolfahrzeuge mit Elektroantrieb, die von Mitarbeitern für Dienstreisen genutzt werden. Der Strom am Standort Köln, mit dem u. a. auch die Elektrofahrzeuge geladen werden, stammt übrigens aus regenerativen Energien.

Meine Termine erledige ich inzwischen gerne und ausschließlich mit den Elektrofahrzeugen. Für Fahrten in der näheren Umgebung eignet sich reichweitenbedingt einer unser BMW i3. Da ich aber auch DSD-Events betreue, habe ich nicht nur für die Anfahrten dorthin unseren TESLA Model S benutzt, sondern ihn direkt auch als Promotionfahrzeug an unseren Infoständen, wie z. B. bei der Heilbronn Challenge, eingesetzt.

Über das Elektroauto wird Standbesuchern nochmal unsere Firmenphilosophie, wie z. B. Nachhaltigkeit, Umweltschutz, CO2 -Einsparung, etc., verdeutlicht und visualisiert. Denn das Auto eignet sich hervorragend als Einstieg für vertiefende Gespräche zu dem großen Themenbereich der Ressourcenschonung, für die der Grüne Punkt ja steht.

Mittlerweile bin ich mit dem TESLA weite Strecken – quer durch Deutschland – gefahren. Unterwegs wird man überall angesprochen, dass der Grüne Punkt und Autos mit Elektroantrieb ökologisch zusammen passen wie ein Paar Schuhe. Ich erkläre gerne und oft in diesem Zusammenhang, welchen Wert die Recyclingleistungen des Grünen Punkts für die Umwelt haben.

Fahrtechnisch gesehen empfinde ich den TESLA nicht nur als eine leidige Alternative, sondern als ein vollwertiges und alltagstaugliches Fahrzeug. Generell beeindrucken mich Elektrofahrzeuge durch ihr leises und ruckfreies Dahingleiten, und das ohne Emissionen. Allerdings sollte man weite Strecken etwas besser planen als bei anderen Fahrzeugen, damit man auch sicher an einer Stromtankstelle landet. Beim TESLA geht die Batterieladung bei zügiger Fahrweise nach 350 km in die Knie geht. Wer gemächlich fährt, kommt 450 km weit.

Überall im gesamten deutschen Autobahnnetz gibt es Ladestationen eigens für TESLA, an denen der Strom so schnell fließt, dass die Batterien in 30 Minuten Ladezeit wieder zu drei Viertel gefüllt sind. An diesen Ladestationen ist das Stromtanken kostenlos.

Insgesamt sind sämtliche Elektrofahrzeuge momentan natürlich noch sehr teuer und viele Entwicklungen stehen bestimmt noch am Anfang. Wenn aber die elektrische Zukunft so aussieht, dass alltagstaugliche Fahrzeuge und Konzepte auch preislich attraktiv sind, ist man gerne dabei – mit Solar Energie vom Carport oder regenerativem Strom aus der Steckdose.

Würde ich auf jeden Fall auch privat Alles so machen, gibt nur derzeit noch ein Problem: Der Geldbeutel,….und der sagt nein.

 

0 Kommentare zu “Auf großer Fahrt – mit dem Elektroauto unterwegs”

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