Jul 15

Durch immensen Flächenverbrauch für Landwirtschaft und Häuserbau gehen in Deutschland jeden Tag über 73 Hektar Felder, Wald und Wiese verloren.

Das bedroht zunehmend unsere heimischen Tier- und Pflanzenarten, denen der Lebensraum geraubt wird. Schon heute stehen 478 bedrohte oder bereits ausgestorbene Tier- und Pflanzenarten auf der Roten Liste Deutschlands mit fatalen Folgen für unser Ökosystem.

Jetzt gibt es einen grünen Hoffnungsschimmer: Ein Team von Junglandwirten, Landwirtskindern und Ökolandwirten hat sich zusammengetan, um Flächen nachhaltig, ohne Spritzmittel und Düngung, zu bewirtschaften.

Doch so toll diese Idee auch ist – leider funktionieren selbst die besten Ansätze nicht nur mit Luft und Liebe und aus diesem Grund sucht das Team nun, mittels Crowdfunding, Sponsoren.

Zum Start wird von den Initiatoren im Gäuboden bei Straubing eine Fläche von 37.000 Quadratmetern zur Verfügung gestellt. Hier sollen natürliche Lebensräume entstehen, die möglichst vielen Tier- und Pflanzenarten Schutz und Nahrung bieten.

Und das wird geboten:

Patenschaften für beispielsweise Hecken, Bäume oder Bienen übernehmen und somit das Projekt sichern. Vorteil: Die Erträge der Fläche kommen den Sponsoren zugute und jeder Pate erhält einmal im Jahr von Bioland zertifiziertes Obst, Honig, Marmelade oder Saft je nach Partnerschaft.
Aktuell geplant sind:

  • 390 Bäume – die Aberntung der Bäume erfolgt von Hand
  • 2.000 Quadratmeter Hecke
  • Drei Natursteinhaufen
  • Zwei Feuchtbiotope
  • Sechs Bienenvölker verteilt auf dem gesamten Gelände – diese werden von einem Imker betreut

Doch das ist noch längst nicht alles: Wenn genug Interessenten zusammenkommen, planen die Initiatoren die Gründung eines Vereins, um das Projekt überregional anbieten zu können. Schon jetzt stehen für den möglichst naturnahen Anbau von Gemüse weitere 40.100 Quadramtern zur Verfügung.

Nun hoffen die Gründer natürlich auf viel Unterstützung eurerseits, denn nur so kann dieses Projekt umgesetzt werden.

Auf der Homepage könnt ihr euch jederzeit über die einzelnen Partnerschaften informieren, den aktuellen Spendenstand einsehen und natürlich auch selbst zum Sponsor werden.

 

Bildquelle: Fotolia, Paul Schwarzl

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