Mär 14
Müllwagen

Am Aschermittwoch ist alles vorbei – das hat schon Jupp Schmitz in seinem bekannten Kölner Karnevalslied gesungen. Heute, am Aschermittwoch, endet nicht nur für die jecken Bewohner Kölns eine aufregende Zeit. Auch für die Abfallwirtschaftsbetriebe Köln (AWB) kehren heute wieder ruhigere Zeiten ein. Während der gesamten Karnevalstage haben die Mitarbeiter der AWB, die in Köln liebevoll „Die Mandarinenfunken“ genannt werden, wahre Höchstleistungen vollbracht. Bei rund 75 Karnevalsumzügen und Veranstaltungen packten die fleißigen Helfer zu.

Alleine am Karnevalssonntag, dem Tag mit den meisten Veranstaltungen und Umzügen in Köln, waren 381 Mitarbeiter und 110 Fahrzeuge im Einsatz. Am Rosenmontag waren 228 Mitarbeiter der AWB bis in den frühen Abend mit der Reinigung der 8,2 km langen Strecke des Rosenmontagszuges beschäftigt, um dann am Dienstagmorgen ab 5:00 Uhr mit der Nachreinigung des Zugweges zu beginnen.

Ein Karneval ohne die Mandarinenfunken wäre also wie ein Rosenmontagszug ohne Kölner Dreigestirn! Ohne den unermüdlichen Einsatz der AWB würde die Stadt bis zu den Domspitzen im Müll versinken – denn an Karneval fällt nicht nur mehr Abfall an, er wird auch leider oftmals unsachgemäß entsorgt, indem er einfach auf den Boden geworfen wird. Zudem landet viel Wurfmaterial der Umzüge im Straßengraben, wo es zwar größtenteils von den kleinsten Jecken eingesammelt wird, aber ein Teil bleibt oftmals trotzdem zurück. Nicht zuletzt deshalb, weil kaum eine Gelegenheit so günstig ist, unbeobachtet Kamelle in sich reinzustopfen, bevor zu Hause die Beute von den Eltern unter Verschluss genommen wird – und das Beweismaterial des grenzenlosen Konsums, sprich die Verpackungen der süßen Freuden, lässt man am besten einfach unauffällig auf den Boden fallen 😉

Wir möchten den Mandarinenfunken unseren größten Respekt für ihre tolle Arbeit aussprechen und mit einem dreifachen „Kölle Alaaf! Mandarinenfunken Alaaf! AWB Alaaf!“ dafür danken, dass sie dafür sorgen, dass der Kölner Karneval zu einer sauberen Veranstaltung wird und dass so wenig Abfall wie möglich in der Natur verbleibt, wo er womöglich großen Schaden anrichtet.

Eine weitere lobenswerte Aktion ist die Unterstützung der Initiative „Mehr Spaß ohne Glas“ der Stadt Köln. Das Glasverbot im Kölner Karneval sorgt für mehr Sicherheit für die Jecken. Im Rahmen dieser Aktion werden an zahlreichen Standorten in der Kölner Innenstadt zusätzliche Abfallbehälter von der AWB aufgestellt. Mitgebrachte Getränke in Gläsern oder Glasflaschen müssen vor Ort in Plastikbecher umgefüllt werden, die die AWB ausgibt. Das Glas wird dann anschließend direkt fachgerecht entsorgt.

 

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