Dez 12
dsd_gruenhaus_183

Wer den Tagebau vor der Nase hat, träumt schnell von Naturparadiesen.

Solche Eingriffe in die Umwelt lassen sich später nicht wieder auf Null zurückführen, Renaturierung ist aber möglich. Ein Projekt hat uns vom Grünen Punkt dabei so fasziniert, dass daraus eine Förderpartnerschaft geworden ist: Das „Naturparadies Grünhaus“ der NABU-Stiftung Nationales Naturerbe ist ein ehemaliger Braunkohletagebau in Lichterfelde (Niederlausitz) und seit 2003 mit 2.000 Hektar die größte Landschaftsbaustelle Europas.

Der Grüne Punkt hat hier die Patenschaft über zwölf Hektar Fläche übernommen und quadratmeterweise als kleines Dankeschön symbolisch an seine Kunden weitergegeben – je nach persönlicher CO2-Einsparung durch das Verpackungsrecycling.

Das Außergewöhnliche: Im „Grünhaus“ wirken jetzt die Selbstheilungskräfte der Natur. Langsam, aber stetig geben sie einer vom Menschen zerklüfteten Landschaft neue Gestalt und einer großen Zahl von bedrohten Tier- und Pflanzenarten wieder eine Heimat. Mit dem Wiederanstieg des Grundwassers ist ein Flachwassersee, groß wie 40 Fußballfelder, entstanden. 65 teilweise bedrohte Vogelarten rasten oder brüten dort. Noch ist das Gelände nicht für die Öffentlichkeit freigegeben, Führungen ermöglichen aber unvergessliche Naturerlebnisse.

Bilder und Infos unter:

www.gruener-punkt.de/gruenhaus

http://naturerbe.nabu.de/projekte/gruenhaus/

0 Kommentare zu “Von der Mondlandschaft zum Paradies”

Kommentare
Du möchtest mitdiskutieren? Hinterlasse hier deinen Kommentar oder melde dich in der Community an.

Werde jetzt Mitglied der Community! Hier geht's zur Anmeldung.