Apr 13
Haushaltsprodukte aus Granulat vom Grünen Punkt rechnen sich für die Umwelt (Bild: DSD).

Wir leben in einem rohstoffarmen Land und das bedeutet, dass die Wirtschaft weltweit Rohstoffe einkaufen muss, um Waren aller Art herstellen zu können.

Und Rohstoffe werden immer knapper. Beispiel Erdöl: Experten gehen davon aus, dass die Reserven nur noch 40 Jahre reichen. Da ist der Mensch gefragt – von der Änderung seiner Lebensgewohnheiten vor allem in den reichen Ländern der „ersten Welt“ bis hin zum Ankurbeln seines Erfindergeistes.

Und da wir leider  nur schwer verzichten können, kommt der Forschung und Entwicklung immer größere Bedeutung zu.

Tatsächlich lässt sich viel bewegen. Recycling beispielsweise schont Ressourcen, immer bessere Einsatzmöglichkeiten der so gewonnenen „Sekundärrohstoffe“ tragen entscheidend dazu bei, auch zukünftig unseren Lebensstandard abzusichern. Der Grüne Punkt verwertet rund drei Millionen Tonnen Verpackungen aus dem Gelben Sack sowie aus Glas und Papier im Jahr, davon allein über 600.000 Tonnen Kunststoffe. Recycling gebrauchter Kunststoffverpackungen ist nicht nur ökologisch wertvoll, sondern auch Dank technischem Fortschritt und großer Nachfrage wirtschaftlich und macht uns vom Erdölpreis unabhängiger. Unsere Kunststoffrezyklate bleiben zu über 90 Prozent im Land und versorgen vor allem Betriebe des Mittelstands mit kostengünstigem und qualitativ hochwertigem Material.

Zwar darf aus lebensmittelrechtlichen Gründen aus einem Joghurtbecher nicht wieder ein Joghurtbecher werden, doch arbeiten wir daran, unsere Rezyklatqualitäten so zu optimieren, dass sich die Einsatzspektren für die Industrie mittelfristig deutlich erweitern. Hier tut sich einiges, die „Parkbank“ war definitiv gestern. Aktuell beliefern wir die Industrie mit Mahlgütern und Granulaten unterschiedlicher Kunststoffarten wie z. B. Polypropylen (PP). Daraus entstehen Produkte für den Haushalt, die ihr alle kennt, wie Eimer, Transportboxen oder Blumentöpfe oder Produkte, die ihr besitzt, ohne es zu wissen, wie Autoteile.

Und weil bewegte Bilder Prozesse einfach besser erklären, schaut Euch doch mal unseren kurzen Film zum  „Kunststoffrecycling“ an.

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