Dez 12
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Habt ihr schon mal von Urban Gardening und Urban Farming gehört?

Diese Begrifflichkeiten sind uns begegnet, als wir uns mit dem Phänomen des Gärtnerns und der Landwirtschaft in der Stadt beschäftigt haben.

 

 

Damit ist aber nicht der gute, alte Schrebergarten mit Gartenzwergidylle gemeint (der natürlich auch Sinn und Berechtigung hat, das möchten wir klar feststellen!). Nein, es geht um eine neue urbane Gartenbewegung, die eindeutig ökologisch und politisch motiviert ist.

Wer hier mitmacht, will sich selbst versorgen und gezielt hiesiges Obst und Gemüse anbauen und essen, will sein Wohnviertel als Teil des öffentlichen Raums aktiv mitgestalten und Zeichen setzen für Nachhaltigkeit und Umweltschutz. Hier machen insbesondere junge Familien mit, nicht zuletzt um ihren Kindern neue Lebenswege aufzeigen zu können.

Sicherlich fragt ihr euch, wie die urbane Landwirtschaft denn praktisch aussieht. Wir haben uns in Berlin umgeguckt und unterschiedliche Formen entdeckt: Der „Bauerngarten Pankow“ im dortigen Volkspark besteht aus kreisrunden Ackerflächen, tortenstückartig unterteilt. Unter dem Motto „Wir pflanzen – Sie ernten“ mieten Hobbybauern für je eine Saison eine Parzelle, bearbeiten und ernten diese unter fachkundiger Anleitung ab. Oder der „Prinzessinnengarten“, eine ehemalige Brachfläche in Berlin-Kreuzberg. Getragen vom Verein „Nomadisch Grün“ entstand hier ein Garten mit mobilen Beeten und 550 Kulturpflanzen im Angebot. Hier kann man mitmachen, kaufen und Workshops zu Stadtgärtnern und Ernährung besuchen.

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