Jun 15
Toensmeier_Bild_Robin_Sprenger

Ein Beitrag von Robin Sprenger

Acht Studierende der Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur (HTKW) Leipzig, sowie acht Studierende der Hochschule der Medien (HdM) aus Stuttgart waren Teilnehmer an der zum ersten Tag der Verpackung organisierten Exkursion von Nestlé und des Grünen Punktes Deutschland.

Schwerpunkt dieser Veranstaltung war die detaillierte Betrachtung und kritische Analyse aller Beteiligten von „Verpackungen“ und deren Wirtschaftskreislauf; beginnend beim Abfüller über den Konsumenten hin zu den Müllaufbereitungssystemen und der endgültigen Wiederverwertung.

Uns Studierenden mit dem Studienschwerpunkt der Verpackungstechnik bot sich die Möglichkeit, mit Vertretern der Wirtschaft zu diskutieren und debattieren, Einblicke in die Abläufe der abfüllenden Betriebe als auch die Schwierigkeiten der sortenreinen Mülltrennung und deren Aufbereitung zu bekommen, dabei konnten wir den „Weg der Verpackung“ hautnah begleiten. Des Weiteren waren aufschlussreiche Vorträge und Beiträge, welche sich mit der aktuellen Gesetzeslage der Abfallwirtschaft und denen der Lebensmittelverpackungen Bestandteil der zweittägigen Exkursion.

Aus studentischer Sicht stellt sich nun nach Rückkehr in den Studienalltag die Frage: Was bleibt?

Hinsichtlich der Anzahl von acht teilnehmenden Studierenden pro Hochschule sind wir natürlich zu aller erst Multiplikatoren unserer Eindrücke und Erfahrungen für unsere Kommilitoninnen und Kommilitonen. Doch nach unserer Rückkehr waren wir uns einig, dass eben diese Erfahrungen und Eindrücke fester Bestandteil im Studium der Verpackungstechnik sein sollten und müssen.

Wertstoffe vor der Regranulierung bei der Systec Plastics GmbH.
Wertstoffe vor der Regranulierung bei der Systec Plastics GmbH.

Bestmöglichst sollte es uns gelingen, die Verantwortung der Verpackungs-Gestaltung und -Auswahl durch die Vermittlung der Gegebenheiten in unseren deutschen als auch internationalen Abfallbeseitigungssystemen zu erkennen und zu vermitteln und die daraus resultierenden Möglichkeiten zur Wiederverwertung der eingesetzten Rohstoffe in den Entwicklungsprozess miteinzubeziehen.

Diese sind, wie wir auf dieser Exkursion feststellen durften, in gutem, aber trotzdem keinesfalls ausreichendem Maße vorhanden. Daher bleibt festzuhalten, dass erst wenn eben jene Zusammenhänge des Werkstoffkreislaufes gänzlich erkannt werden und bekannt sind – sowohl bei den verantwortlichen, produzierenden Unternehmen als auch bei den Konsumenten –, können wir davon ausgehen, dass wir als angehende Verpackungsingenieure dieses in unserer zukünftigen Arbeit berücksichtigen und dass Konsumenten die Verpackungen der Abfallwirtschaft auf richtige Art und Weise zuführen.

Robin studiert Verpackungstechnik an der Hochschule der Medien Stuttgart (6. Semester).

Bild oben: Besichtigung der LVP-Sortieranlage Tönsmeier in Porta Westfalica (alle Bilder: Robin Sprenger).

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