Mär 15

Gelber Sack gerissen – die Beschwerden aus dem Oberbergischen Kreis häuften sich. So jedenfalls schreiben Blogleser:

„leider fällt mir in der letzten Zeit auf, dass die gelben Säcke immer dünner werden und sehr schnell reißen. Man ist schon fast gezwungen, zwei Säcke zu nehmen, dass kann ja wohl nicht der Sinn sein.
Vielleicht könnten Sie dieses Anliegen prüfen und beraten, aber das ist kein Dauerzustand!!“

„Die Qualität der an Ausgabestellen zu erhaltenden Plastiksäcke ist m. E. in letzter Zeit zunehmend schlechter geworden. Die Tüten sind spürbar dünner und reißen sehr leicht. Häufig ist es erforderlich, Säcke mit Klebeband zu flicken. Das kann nicht der Sinn sein. So macht Mülltrennung keinen Spaß. Falls die Qualität der Säcke nicht wieder besser wird, werden wir zu überlegen haben, ob wir weiter trennen wollen.“

„seit längerem erhalte ich bei der Genossenschaft Wiehl-Drabenderhöhe zerissene gelbe Säcke. Auf Nachfrage wurde mir gesagt, dass ich das bei Ihnen melden sollte und von Ihnen entsprechenden Ersatz erhalte.“

Wir bedanken uns herzlich bei unseren Bloglesern für die Infos!

Aufgrund der Beschwerden haben wir uns vor Ort kundig gemacht und die Bergische Wertstoff-Sammel-GmbH teilt uns mit: „dass die beschriebene Charge Gelber Säcke zwischenzeitlich von uns reklamiert und die Reklamation von Lieferanten anerkannt wurde.“

Die gute Nachricht: Es wird im Oberbergischen Kreis also neue Säcke von besserer Qualität geben als die alten.

Wenn ihr mehr zur Qualität der Gelben Säcke wissen wollt, empfehle ich unseren Blogbeitrag hierzu.

4 Kommentare zu “Gelber Sack im Oberbergischen – was ist da los?”

Kommentare
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  1. avatar
    Rita Wegner

    ja das ist ja mal ne Gute Nachricht, aber…..was ist mit all denjenigen, die Ihre Jahresration schon geholt haben und somit den Rest des Jahres mit den schlechten Säcken auskommen müssen………….????????

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        Michael

        Das ist ja eben nicht der Fall. Zwischenzeitlich ist die Kommunalpolitik und die Lokale Presse dran. Im gesamten Stadtgebiet Herne (160.000 Einwohner) wurden nur mangelhaft die Säcke im Rahmen der Jahresverteilung ausgetragen.
        Und der Entsorger hat für Nachlieferungen ein meines Erachtens megakompliziertes System installiert, bei dem ich zuerst einen Antrag auf Anforderungskarte im Internet stellen muss (witzig für ältere Mitbürger) und darüber hinaus dann mit einer später zugestellten Bezugskarte dann in einem von zwei (!!!) -ich rede immer noch von Herne mit knapp 170.000 Einwohner- Supermärkten dann die „Nachaushändigung“ in Empfang nehmen darf.
        Nachlieferung kann man das ja schließlich nicht nennen, wenn ich auch noch mit dem ÖPNV quer durch die Stadt gurken muss, weil die Firma Borchers nun so das supergeniale System erfunden zu haben.

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  2. avatar
    Michael

    Wir trennen aktuell gar nicht mehr, da 1) die Säcke sehr schnell einreißen und ich dann natürlich nicht flicke – wieso sollte ich auch… Ich nehme einen zweiten Sack und stülpe ihn über den defekten. Wenn das Duale System Abfall erzeugen will, soll es den auch bekommen. 2) Haben wir bei der Jahresverteilung nun gar keine Säcke erhalten und auf mehrmalige Nachfrage lediglich dumme Kommentare geerntet bzw. auf eine nie durchgeführte Nachlieferung verwiesen.
    Uns überzeugt derzeit das Duale System nur bedingt.

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