Sep 13
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Mülltrennung lebt vom Mitmachen. Nicht zuletzt durch die hohe Mitmachbereitschft der Bevölkerung ist die deutsche Recyclingwirtschaft weltweiter Pionier bei der Mülltrennung. Trotzdem darf man sich nicht auf dem bereits Geschafften ausruhen und so muss die Verpackungsverwertung auf Basis des funktionierenden dualen Systems ständig weiterentwickelt werden. Die Bevölkerung hat das flächendeckend in Deutschland eingeführte System schnell akzeptiert.

Kontinuierlich hohe Sammelmengen belegen das ebenso wie die in Europa in diesem Sektor erreichte Spitzenposition. Mülltrennen wird als individueller Beitrag zum Umweltschutz verstanden. Die aktive Mitwirkung der Bürger, die untrennbar mit dem Grünen Punkt verbunden ist, bildet eine tragende Säule für den Erfolg von Recycling und Verwertung.

DSD setzt sich deshalb für ein erweitertes Logistikmodell „Gelbe Tonne“ in der Gesamtverantwortung der dualen Systeme ein: die Wertstofftonne. Mit ihr sollen deutschlandweit alle Kunststoffe – egal ob Verpackung, kaputte Rührschüssel oder abgenutzte Zahnbürste – unter das Leitprinzip der Produzentenverantwortung gestellt werden. Ziel ist es, das System für den Bürger zu vereinfachen und gleichzeitig weitere Stoffströme einer ökonomisch und ökologisch sinnvollen Verwertung zuzuführen.

Bisher wurden die  gesetzlichen Vorgaben für das Recycling und die Verwertung von Verpackungsabfällen in den letzten 20 Jahren nicht nur erreicht, sondern übererfüllt. Das ist ein gutes Ergebnis und bestätigt das Engagement und den Erfolg der dualen Systeme. Dennoch kann und will der Grüne Punkt noch mehr für den Schutz der Ressourcen und des Klimas tun. Die aktuell geltenden gesetzlichen Vorgaben aus dem Jahr 1998 werden der heutigen Marktsituation und den Potenzialen längst nicht mehr gerecht, denn nach dem heutigen Stand der Technik könnten größere Mengen dem Recycling zugeführt werden.

DSD setzt sich deshalb für weit ambitioniertere Zielvorgaben ein, um die Belastungen, die durch Verpackungsmaterial entstehen, auf ein Minimum zu reduzieren und den Ausbau der Kreislaufwirtschaft voranzutreiben. So sollte das Verwertungsziel für Kunststoffe mindestens 70 Prozent der gesammelten Menge betragen.

Ein Kommentar zu “Unser persönlicher Beitrag zum Umweltschutz!”

Kommentare
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  1. avatar
    Adrian

    Wenn 8 oder 10 oder 20 oder beliebige Milliarden Menschen einen persönlichen Beitrag zum Umweltschutz leisten, dann geht es dem Umweltschutz auch dann noch gut, wenn die Umwelt vollständig erledigt ist.

    Antworten