Sep 15

Nach dem Erfolg der „Spende Dein Pfand“ Aktionen in Stuttgart und Köln (wir berichteten hier) geht nun auch der Hamburg Airport mit gutem Beispiel voran und hat sechs durchsichtige Behälter in den Terminals aufgestellt. Diese sollen Passagiere dazu bewegen, ihre Pfandflaschen vor der Sicherheitskontrolle nicht einfach in die nächste Mülltonne zu werfen, sondern einem guten Zweck zu spenden.

Sammelbehälter "Spende Dein Pfand"
Sammelbehälter „Spende Dein Pfand“

Der Erlös geht 1:1 an das Hamburger Straßenmagazin Hinz&Kunzt. Das Magazin verwendet das Geld, um drei ehemalige Langzeitarbeitslose zu beschäftigen. Sie leeren die aufgestellten Sammelbehälter, sortieren das Pfandgut und bereiten es zur Abholung vor. Der Hamburg Airport stellt ihnen außerdem einen Aufenthaltsraum zur Verfügung.

So werden Pfandflaschen nicht mehr einfach im Mülleimer entsorgt, sondern sinnvoll eingesetzt! Denn auch wir vom Grünen Punkt unterstützen den Hamburg Airport bei seinem Vorhaben. Die gesammelten Pfandflaschen werden von uns abgeholt und recycelt. Die eingenommenen Pfandgelder und die Erlöse für die Wertstoffe fließen zu 100 Prozent in das Projekt.

Aktion "Spende Dein Pfand" im Airport Hamburg
Aktion „Spende Dein Pfand“ im Airport Hamburg

So vereint das Projekt nicht nur Umwelt- und Ressourcenschutz, sondern auch soziales Engagement! Nachdem „Spende Dein Pfand“ aus der Idee der ehrenamtlichen studentischen Gruppe Enactus der Universität Hohenheim entstand und nun schon an mehreren Flughäfen in Deutschland Anwendung findet, hoffen wir, dass die Initiative „Spende Dein Pfand“ noch mehr Teilnehmer findet.

Habt ihr schon einen der Sammelbehälter gesehen oder sogar selbst Pfand gespendet?

Interesse geweckt? – Hinz&Kunzt gibt es auch auf facebook und der Hamburg Airport hat auch ein eigenes Video veröffentlicht: Video Hamburg Airport startet „Spende Dein Pfand“

Weitere Meldungen zum Projekt findet ihr übrigens auch auf:

Hamburger Morgenpost

Focus Online

Welt Online

Bild Zeitung

 

2 Kommentare zu “Pfand für einen guten Zweck! Nun auch in Hamburg.”

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