Aug 13
flugzeug_rollweg

Ich heiße Anna Wollmann, studiere Betriebswirtschaftslehre und absolviere zurzeit ein Praktikum beim Grünen Punkt. Auf meiner letzten Reise in den Süden fiel mir ein Pfandflaschenautomat am Frankfurter Flughafen ins Auge, dessen Spendenoption mich so begeisterte, dass ich heute darüber berichten möchte.

Wir alle kennen das Szenario kurz vor der Sicherheitskontrolle am Flughafen: hektisches Wühlen im Handgepäck und das anschließende Auffinden einer oder mehrerer Flaschen, die dann aufgrund der Sicherheitsbestimmungen im Mülleimer landen.

Somit geht nicht nur das Pfand, sondern auch wertvolles recyclingfähiges Material verloren. Diesem Problem hat sich nun der Flughafenbetreiber Fraport angenommen und am Frankfurter Flughafen einen Rückgabe-Automaten in Terminal 1 installiert, der es Reisenden ermöglicht, ihre Pfandflaschen einfach und bequem zurückzugeben. Das Besondere an diesem Automaten: Das Flaschenpfand kommt einer von vier ausgewählten Hilfsorganisationen zugute. Der Spender kann hierbei selbst per Knopfdruck entscheiden, welche Organisation er mit seinem Pfanderlös unterstützen möchte. Durch diese einfache, aber effektive Maßnahme werden also Institutionen wie die Naturschutzorganisation WWF oder der Verein Frankfurter Tafel, der hilfsbedürftige Menschen mit Essen versorgt, gefördert. Die Passagiere können folglich anderen helfen und zeitgleich umweltbewusst handeln, da durch die Rücknahme-Geräte sichergestellt wird, dass die Flaschen und Dosen dem Recycling zugeführt werden. Ähnliche Ziele verfolgt das Projekt „Spende dein Pfand“, durch das in mehreren deutschen Städten Sammelbehälter aufgestellt wurden. Erscheint dem Konsumenten die Rückgabe an den richtigen Annahmestellen zu zeitaufwendig, kann er seine leeren Flaschen und Dosen in die Behälter einwerfen und zeitgleich verschiedene soziale Einrichtungen mit dem Erlös unterstützen. Außerdem kann so verhindert werden, dass der Müll in der Natur zurückgelassen wird.

Diese und viele andere Beispiele zeigen, dass Umweltschutzmaßnahmen oftmals einfach umgesetzt werden können und jeder seinen Beitrag zu einem rücksichtsvollen Umgang mit der Natur leisten kann. In Verbindung mit sozialen Hilfsprojekten wirken sich solch tolle Ideen natürlich doppelt gewinnbringend aus und tragen aktiv zur Förderung der Nachhaltigkeit bei.

0 Kommentare zu “Urlaubszeit heißt: Koffer packen, Pfand spenden und Gutes tun!”

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