Sep 13
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Durch das Recycling werden der Wirtschaft wichtige Sekundärrohstoffe zur Verfügung gestellt. Diese Sekundärrohstoffe stehen im Wettbewerb zu neuen, d.h. primären Rohstoffen.

Das betrifft nicht nur die Kosten, sondern vor allem auch ihre Qualität und ihre Eigenschaften. Deshalb gilt es im Rahmen des neuen Wertstoffgesetzes die entsprechenden Rahmenbedingungen zu schaffen, um den im Kreislaufwirtschaftsgesetz bereits verankerten Vorrang für die stoffliche Verwertung auch in der Praxis weiter ausbauen zu können. Unabdingbar dafür ist die flächendeckende Wertstofferfassung im Hol- und Bringsystem als eine sehr bürgerfreundliche Form der Wertstoffsammlung. Die darüber generierten Stoffströme sind von entscheidender Bedeutung für den dauerhaften Erfolg der Kreislaufwirtschaft. Denn nur die qualitativ hochwertigen sekundäre Rohstoffe werden von den aufnehmenden Märkten akzeptiert.

Das Wertstoffgesetz muss auch die Frage der Kostenbeteiligung für die Erfassung und Verwertung von zusätzlichen Mengen, nämlich der Stoffgleichen Nichtverpackungen, regeln. Auch hier akzeptiert die Wirtschaft die volle Produktverantwortung. Nur die Produktverantwortung führt zu innovativen Gestaltungslösungen bei der Entwicklung umweltfreundlicher und recyclingfähiger Verpackungen und Waren. Eine Verlagerung der Verantwortung auf die Kommunen läuft der Produktverantwortung zuwider und verhindert positive ökologische und ökonomische Rückkoppelungseffekte.

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