Apr 13
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Anlässlich des gestrigen Girls’Day habe ich mich entschieden, einen Beitrag zu verfassen und meine Erfahrungen in einem Unternehmen als Bürokauffrau mit euch zu teilen. Um euch einen Einblick in die Vielfalt eines Betriebs zu verschaffen, erzähle ich ein wenig von meinem Schülerpraktikum beim Grünen Punkt.

Ich heiße Leyla Akbulut, bin 15 Jahre alt und habe ein dreiwöchiges Praktikum beim Grünen Punkt gemacht.

Da das mein erstes Praktikum in einem Betrieb war, wusste ich anfangs noch nicht, was auf mich zukommen würde. Ich hatte die Vorstellung von einem langweiligen, langen Arbeitstag im Büro. Das einzige, was ich wusste, war, dass der Betrieb auch eine eigene Rechtsabteilung hat, was meine Neugier geweckt hatte, da ich im Laufe meiner bisherigen Schulzeit ein gewisses Interesse an juristischen Berufen entwickelt hatte. Während des Praktikums hatte ich die Möglichkeit, mir einen Überblick über die verschiedenen Abteilungen des Unternehmens zu verschaffen.

Meine erste Woche habe ich in der Entsorgungsabteilung verbracht. Ich hatte meinen eigenen Arbeitsplatz, an dem ich unter anderem kleinere, aber nicht unwichtige Aufgaben, wie das Überprüfen von Transportabstimmlisten, das Heraussuchen von Bestellnummern oder auch die Bearbeitung der Abstimmlisten in Bezug auf deren Gültigkeit übernehmen durfte. Solche Aufgaben konnte ich anhand betriebseigener Systeme am Computer erledigen, was eine neue Erfahrung für mich war, weil ich es bis dahin eigentlich nur gewohnt war, den Computer für normale Recherchen oder das Surfen im Internet beispielsweise in sozialen Netzwerken zu nutzen. Diese Aufgaben haben sowohl meine Aufmerksamkeit und Neugier aber auch meine Geduld gefordert. Denn sich permanent auf eine bestimmte Sache zu konzentrieren, beanspruchte auch meine Konzentration – vor allem ist mir das in Bezug auf die langen Arbeitszeiten bewusst geworden, woran ich mich zunächst gewöhnen musste.

In der zweiten Woche wurde ich in der Abteilung Vertrieb eingesetzt. Die Abteilung beschäftigt sich unter anderem auch mit Verträgen, was für mich ziemlich interessant war, denn mir war nicht bewusst, wie viele verschiedene Arten von Verträgen es dort überhaupt gibt. Was zwar zunächst langweilig klingen mag, aber mein Interesse geweckt hat, war, dass ich erstmals die Verpackungsverordnung, an der sich das Unternehmen Firma orientiert und die somit die Grundlage bildet, gelesen habe. Als ich also die VerpackV, wie sie in der Kurzform heißt, durchgelesen habe, stellten sich mir natürlich viele Fragen. Die habe ich bei der Gelegenheit mit einer der betriebseigenen Justiziarinnen klären dürfen und habe sehr viel mehr über den Grünen Punkt erfahren, als ich zu Anfang meines Praktikums wusste. Vor allem aber fand ich es interessant zu sehen, wie der Job einer Justiziarin eines Unternehmens aussieht und ich habe mich gefreut, mir auch in dieser Abteilung einen Überblick verschaffen zu können.

Was mir nach diesem Praktikum aber erst bewusst geworden ist, war, welche Auswirkung die Mülltrennung, die bei uns zu Hause anfängt, auf den Umweltschutz hat. Denn wie wir mit dem Müll und den leeren Verpackungen umgehen, wirkt sich letztendlich erheblich auf die Umwelt aus. Damit auch alle anderen das erkennen, hat die PR-Abteilung vom Grünen Punkt angefangen, einen Blog zu schreiben.

Zum Abschluss würde ich es einfach mal jedem empfehlen, am Girls’Day in einen Betrieb – zum Beispiel den Grünen Punkt – zu gehen, um einen Tag zu erleben, wie vielfältig und interessant es entgegen der Erwartung ist. Selbst, wenn ihr dann feststellen solltet, dass das nichts für euch ist, ist es doch eine empfehlenswerte Erfahrung! Nutzt die Gelegenheit und lasst euch überraschen!

 

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