Jul 15
adidas

Wer unseren Blog kennt, weiß, dass wir schon öfter über Aktivitäten zum Schutz der Meere vor Vermüllung berichtet haben. Wir verfolgen intensiv, was dazu in Wirtschaft und Gesellschaft passiert. Aktuell macht adidas mit einem besonderen Projekt von sich Reden und hat es damit sogar ins UN-Hauptquartier geschafft.

 

 

Der Sportartikelhersteller plant eine Vorreiterrolle im Thema Meeresschutz im Sinne der erweiterten Produktverantwortung zu übernehmen.

Doch wie genau soll diese aussehen?

In Zusammenarbeit mit der Umweltschutzinitiative „Parley for the Oceans“ soll ein neues Schuhmodell erscheinen, dessen komplette Oberseite aus wiederaufbereiteten Plastikfasern aus den Ozeanen bestehen soll.

Für adidas und die Umwelt gleich ein doppelter Vorteil: Nach Unternehmensangaben fällt bei dieser schonenden Produktion weniger als ein Prozent des Materials als Abfall an.

Bisher werden die „Rohstoffe“ hauptsächlich in leicht zu erreichender Strandnähe eingesammelt und aus dem Meer werden illegale Fischernetze gefischt, die dort ihr Unwesen treiben.

Außerdem will das Unternehmen durch diese Maßnahme ein Bewusstsein der Konsumenten für Meeresplastikmüll schaffen.

 Positiv: Bei diesen Visionen handelt es sich nicht um ferne Zukunftsmusik. Noch in diesem Jahr möchte adidas mit den ersten Produkten in der „Boost“-Familie den Ton auf dem Markt angeben.

Für den Prototyp, der jetzt bei der UN-Generalversammlung in New York vorgestellt wurde, mussten sogar die drei adidas-typischen Streifen weichen.

 Auch im Plan: T-Shirts mit Anteilen aus Recycling-Meeresmüll könnten von adidas produziert und vertrieben werden.

 Wir sind gespannt auf Umweltdaten zum Projekt und die Marktakzeptanz! Ihr auch?

 

 

 

Bildquelle: Adidas

0 Kommentare zu “Sportschuhe aus Meeresplastikmüll”

Kommentare
Du möchtest mitdiskutieren? Hinterlasse hier deinen Kommentar oder melde dich in der Community an.

Werde jetzt Mitglied der Community! Hier geht's zur Anmeldung.