Apr 13
Junge Frau sammelt Wildkraeuter (c) Markus Bechtle, fotolia.com

Unkräuter gibt es nicht – heute: Sauerampfersuppe

Wir haben euch in loser Reihenfolge Rezepte mit Wildkräutern versprochen. Hier ist das nächste: die Sauerampfersuppe. Sauerampfer gibt es fast überall in Wiesen. Gekocht werden die jungen Blätter und Stengel – vor der Blüte gesammelt. In früheren Zeiten, als Schmalhans Küchenmeister war, war der Sauerampfer im Frühjahr fester Bestandteil der häuslichen Speisekarte.

Die Suppe ist fix gemacht. Ihr braucht 20 Gramm Fett, 150 Gramm Sauerampfer, 30 Gramm Mehl, 1 Liter Hühnerbrühe. Zum Würzen nehmt ihr Salz, Muskat und Pfeffer. Verfeinert wird mit Eigelb und Sahne.

Und so wird das Wildkraut suppenfähig: Fett auslassen und den in feine Streifen geschnittenen Sauerampfer darin dünsten (etwas für die Deko zurückhalten). Das Mehl einsieben und verrühren, nach und nach die Hühnerbrühe hinzugeben und gut fünf Minuten leicht kochen lassen. Würzen. Eigelb und Sahne verquirlen und zur Suppe geben, umrühren und nicht mehr kochen. Vor dem Servieren mit dem restlichen Sauerampfer bestreuen.

Voilà. Sauerampfer hat übrigens blutreinigende Wirkung. Nach dem gleichen Rezept könnt ihr mit 200 Gramm Kerbel oder anderen Wildkräutern verschiedene Varianten probieren.

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