Jun 15
Tag_der_Verpackung_Maggi

Tag der Verpackung – Nestlé Deutschland und der Grüne Punkt haben junge Ingenieure von Hochschulen in Leipzig und Stuttgart zu einer Exkursion entlang der Wertschöpfungskette eingeladen. Die Reise startete mit einem Highlight: Das Maggi-Werk in Lüdinghausen verfügt über modernste Abfülltechnik für trockene Lebensmittel.

Welche Anforderungen muss eine Verpackung in der Nahrungsmittelproduktion und im Konsum erfüllen? Welche Belastungen muss sie aushalten, wie muss sie gestaltet sein, damit komplett maschinelle Herstellungsprozesse damit möglich sind? Das war das Thema bei Maggi in Lüdinghausen, wo sich die Nachwuchsverpackungsingenieure die Abfüllung der 5-Minuten-Terrine anschauten. Schnelle Taktraten bei der Abfüllung, exakte Füllmengen, höchste Produktsicherheit, hoher Automatisierungsgrad – diese Punkte spielen eine große Rolle in der modernen Herstellung.

Das allein reicht Nestlé aber nicht: Dr. Jochen Hertlein stellte die Anforderungen vor, die sein Unternehmen an die Nachhaltigkeit von Verpackungen stellt. So sollen alle Verpackungen von Nestlé Deutschland bis 2020 vollständig werkstofflich verwertbar sein, also Rohstoffe für neue Produkte darstellen – auch für Verpackungen. Mit den Teilnehmern diskutierte er sehr ausführlich darüber, was für die Gestaltung der Verpackungen und der Recyclingprozesse bedeutet. Denn eins ist klar: Die Produktsicherheit wird für Nestlé immer an erster Stelle stehen.

Der erste Tag unserer Exkursion brachte für die Teilnehmer viele neue Eindrücke, die sie im Anschluss ausführlich diskutierten. Kein Wunder, ist doch das Maggi-Werk ein großer und moderner Standort der Nahrungsmittelindustrie. Bereits hier fiel uns auf, wie gut die Teilnehmer sich auf die Exkursion vorbereitet hatten – die Diskussionen drehten sich nicht nur um den Aufbau der Verpackungen und die Materialien, die dafür eingesetzt werden. Breiten Raum nahm das Thema Nachhaltigkeit ein, also Ressourcenverbrauch und Recycling. Klar wurde in den Gesprächen, dass nicht mehr Material eingesetzt werden sollte, als nötig, aber: Produkte, die unzureichend verpackt sind, gehen häufig durch Verderb oder Beschädigung verloren. Das verursacht größeren Ressourcenverbrauch als eine angemessene Verpackung.

Das alles machte uns gespannt auf den zweiten Tag der Exkursion, der uns zunächst nach Porta Westfalica in die Sortieranlage der Tönsmeier Wertstoffe GmbH führen sollte. Darüber findet ihr in Kürze mehr hier im Blog und auf Youtube.

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