Apr 14
(c) Silvius Wodarz Stiftung_Baum des Jahres

Die Idee stammt aus den Pionierzeiten der Besiedelung der USA: 1854 kam J. Sterling Morton mit seiner Familie nach Nebraska und fanden ein baumarmes Land vor. Sein eigenes dort bepflanzte er üppig. Als Journalist und Herausgeber von Nebraskas erster Zeitung informierte er auch über Garten- und Landschaftsbau. Am 4. Januar 1872 schlug Morton als erster vor, einen „Feiertag“ für Baumpflanzungen einzuführen, den „Arbor Day„. Am 10. April 1872, dem ersten „Arbor Day“, wurden in Nebraska mehr als eine Million Bäume gepflanzt. 80 Jahre später kam die Idee in Deutschland an. Am 25. April 1952 pflanzte der damalige Bundespräsident Heuss im Bonner Hofgarten einen Ahorn und begründete damit das Datum für den „Tag des Baumes“ in Deutschland. Zum „Tag des Baumes“ gibt es auch den Baum des Jahres. 2014 ist dies die Trauben-Eiche, die  über 1000 Jahre alt werden kann. Dieser Baum prägt eine Landschaft und ist als deutsche Eiche ein Mythos. Ausgerufen wird der „Baum des Jahres“ seit 2008 über die von Dr. Silvio Wodarz gegründete gleichnamige Stiftung, Die Stiftung engagiert sich für den Baum des Jahres sowie für Bäume in Parks, in der Landschaft und im Wald.OLYMPUS DIGITAL CAMERA

Wir vom Grünen Punkt haben übrigens vor ein paar Jahren im Rahmen des Projektes Baldwald2 Baumpatenschaften übernommen und diese an Kunden übertragen, die mit dem Recycling ihrer Verkaufsverpackungen einen besonders hohen Beitrag zur Einsparung von CO2 geleistet haben. Vielleicht habt ihr ja auch Lust, mal eine Baumpatenschaft zu übernehmen oder ihr seid noch auf der Suche nach einem originellen und nachhaltigen Geschenk für einen lieben Menschen 🙂

 
Traubeneiche (Foto: Andreas Rohloff)

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