Okt 17
GREEN_COMPANY_LOGOadidas ist mit 60.000 Mitarbeitern weltweit einer der größten Sportartikelhersteller und eine der bekanntesten Marken. Das Unternehmen engagiert sich auch in Sachen Nachhaltigkeit und hat sich ehrgeizige Ziele gesetzt, etwa was das Thema Abfall angeht. Im Rahmen eines Umwelttages informierte adidas seine Mitarbeiter an zwei Standorten in Mittelfranken über Mülltrennung und Recycling – mit Unterstützung des Grünen Punkts.

Mülltrennung und Recycling gehen jeden an – sowohl auf der Arbeit als auch zu Hause. Beim Abfall will adidas besser werden und bis 2020 weltweit 50 Prozent des Abfalls in Produktion und Logistik einsparen. Ein ehrgeiziges Ziel, das der Umwelt aber echte Entlastung bringt.

Riesen Interesse beim adidas Umwelttag
Riesen Interesse beim adidas Umwelttag

Den Müll richtig zu trennen ist in diesem Zusammen- hang ein wichtiger Ansatz. Natürlich wird bei adidas an allen Standorten längst sorgfältig getrennt. Dabei alle Mitarbeiter mitzunehmen und auf dem aktuellen Stand zu halten ist von großer Bedeutung. In Uffenheim und Langensteinach konnten sich die Mitarbeiter im Rahmen eines Umwelttags über das richtige Mülltrennen und den aktuellen Stand des Recyclings informieren – für den Grünen Punkt durfte ich dabei sein und mit den Kollegen diskutieren und ihre Fragen beantworten.

Mit einem großen Plakat warb adidas bei den Kollegen für den Umwelttag.
Mit einem großen Plakat warb adidas bei den Kollegen für den Umwelttag.
Riesen Interesse

Das Interesse war sehr groß, viele trennen auch zu Hause ihren Müll und fragen sich natürlich, was danach mit ihrem Müll passiert – nicht nur mit den Verpackungen, sondern auch mit anderen Abfallarten, zum Beispiel Restmüll und Biomüll. Im Landkreis Neustadt/Aisch, in dem die beiden Standorte liegen, gibt es eine Besonderheit: Statt über den Gelben Sack oder die Gelbe Tonne zu sammeln, bringt man seine Plastikverpackungen zum Wertstoffhof, für Verpackungen aus Metall gibt es Sammelcontainer, die neben den Glasiglus stehen.

Der Vorteil dabei: Die Plastikverpackungen sind schon vorsortiert und werden nach der Sammlung gleich an einen Verwerter geliefert, während der Gelbe Sack erst in eine spezielle Sortieranlage gebracht werden muss. Meist wird aber über den Wertstoffhof weniger Material eingesammelt als über den Gelben Sack.

Die Kollegen bei adidas trennen auch zu Hause sorgfältig ihren Müll.
Die Kollegen bei adidas trennen auch zu Hause sorgfältig ihren Müll.
Mit "CycleSpaces" konnten die Teilnehmer einen virtuellen Rundgang durch eine Sortieranlage unternehmen
Mit „CycleSpaces“ konnten die Teilnehmer einen virtuellen Rundgang durch eine Sortieranlage unternehmen
Alle müssen mithelfen

Im Distributionscenter von adidas in Uffenheim arbeiten 300 Mitarbeiter, am Logistikstandort in Langensteinach sind es 45. Insgesamt nahmen fast 120 Mitarbeiter an der Schulung teil, ein riesiges Engagement also. Trotz anstrengender Schichtarbeiter waren die Kollegen sehr aufmerksam dabei, stellten viele Fragen – zum Beispiel: Dürfen auch Verpackungen in den Gelben Sack, die keinen Grünen Punkt tragen? Wie erkenne ich, ob eine Verpackung ins Altpapier darf oder nicht? – und nutzten auch die Möglichkeit, per „CycleSpaces“ eine Sortieranlage für Verpackungsabfall zu erkunden.

Bernd Gräßer, der Umweltbeauftragte von adidas am Standort Herzogenaurach, zeigte zum Schluss ein neues Video, das die Ziele von adidas zur Abfallvermeidung erläuterte und dessen wichtigste Botschaft lautet: Nur gemeinsam können wir diese Ziele erreichen, alle müssen dabei mit anpacken. Der Umwelttag bei adidas hat klar gemacht, dass die Kollegen zumindest in Uffenheim und Langensteinach dabei Feuer und Flamme sind.

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