Nov 15
logo_tousensemble

Am 30.11.2015 startet die UN Klimakonferenz 2015 in Paris und erinnert uns damit mehr denn je an unsere eigene Verantwortung für den Umwelt- und Klimaschutz.
Mit den Jahren verliert die Klimaerwärmung kaum an Brisanz, denn durch fossile Brennstoffe gerät unsere Erde jedes Jahr weiter aus dem Gleichgewicht. Die Folgen sind Umweltkatastrophen wie Überflutungen, Waldbrände, Hitzewellen und Versauerung der Meere.

Doch was können wir dagegen tun?
Einen wichtigen Beitrag zum Schutz des Klimas leisten wir gemeinsam mit euch durch das Duale System. So konnten wir im Jahr 2014 bereits 2,6 Millionen Tonnen Verpackungen verwerten. Darüber hinaus forschen wir jeden Tag an neuen Sekundärrohstoffen, um schon in naher Zukunft eine optimale Wertschöpfungskette zu erreichen und so einen in sich geschlossenen Rohstoffkreislauf zu ermöglichen. Die Umweltbilanz von Der Grüne Punkt zeigt, dass unser Weg richtig ist. Durch diese Recyclingaktivitäten konnten im Jahr 2014 bereits fast 508.000 Tonnen Rohöl-Äquivalente verzichtet werden – allein durch den Wiedereinsatz von Ressourcen.
Damit man sich das mal vorstellen kann, haben wir einen Vergleichswert errechnet: 317.500 Kompaktwagen mit einem Durchschnittsverbrauch von 6,4 Litern könnten so ein Jahr lang fahren. Gleichzeitig wurden die Eutrophierung und Versauerung der Gewässer nachweislich gesenkt und bis zu 68 Milliarden Megajoule Primärenergie eingespart. Damit könnten 12 Mio. Fernseher ein Jahr lang täglich drei Stunden mit Strom betrieben werden.

Durch sorgfältige Mülltrennung können wir also gemeinsam viel bewegen. Erzählt uns, wo auch ihr im Alltag einen Beitrag zum Umweltschutz leistet! Wir freuen uns auf eure Ideen und eure Vorschläge.

Ein Kommentar zu “UN Klimakonferenz 2015 – Recycling gegen den Klimawandel”

Kommentare
Du möchtest mitdiskutieren? Hinterlasse hier deinen Kommentar oder melde dich in der Community an.

Werde jetzt Mitglied der Community! Hier geht's zur Anmeldung.

  1. avatar
    Doro

    Hallo liebes Grüner-Punkt-Team

    Zu: „Die Folgen sind Umweltkatastrophen wie Überflutungen, Waldbrände, Hitzewellen und Versauerung der Meere. “

    Sehr richtig!

    Ich habe inzwischen von folgenden schrecklichen Ereignissen gelesen:

    – In der zentralafrikanischen Region Tschad, herrschen in der Dürrezeit inzwischen bis zu 58 Grad Celsius Die wichtigste Quelle für Wasser dort, der Tschadsee, ist wahrscheinlich in wenigen Jahren ganz ausgetrocknet.

    – Im Südpazifik gibt es einen Inselstaat Kiribati, wo etwa 100.000 Leute leben. Die Inseln drohen bereits zu versinken! Die Bewohner sind also umzusiedeln, aber wohin? Wir stehen mit der Flüchtlings“problematik“ noch ganz am Anfang! Die Zahl von Klimaflüchtlingen wird sich weiter vermehren, da kommen logistische und vor allem menschliche Herausforderungen auf uns zu, von denen wir noch keine Ahnung haben!

    – Schon 2013 sind auf den Philippinen über 6.000 Menschen durch den Taifun Haiyan umgebracht worden.

    Das ist alles Wahnsinn – und der eigentliche Wahnsinn ist, dass wir in Deutschland weiter fröhlich vor uns hinleben, als wäre nichts gewesen. Deswegen finde ich jede Instituation gut, die hier ihren Beitrag leistet zu effektivem Umweltschutz! Den grünen Punkt zähle ich hier dazu, außerdem Ökostrom-Vorreiter wie den Anbieter Naturstrom oder den Supermarkt „Original-Unverpackt“. Des Weiteren alle Unternehmen, die sich Solardächer leisten und in ihren Büros dazu anhalten, z.B. an Papier zu sparen oder für stromsparende Geräte Sorge tragen.

    Je mehr Leute was tun, desto mehr Hoffnung bekomme ich, dass sich noch was ändern lässt. Ich denke, der UN-Klimakipfel, dessen Ergebnisse ja inzwischen vorliegen und die sehr ambitioniert sind, ist ein weiteres gutes Signal in diese Richtung.

    Herzliche Grüße von Dorothee

    Antworten