Jan 18

Mit einem Erklär-Video wird die Arbeit für Speditionen erleichtert und die Qualität des gesammelten Altglases gesteigert.

Um ein gutes Recyclingergebnis zu gewährleisten, ist es wichtig, dass die Sammlung der Abfälle sortenrein bleibt. Das heißt: Glas gehört zu Glas, Papier zu Papier und Kunststoffverpackungen zu Kunststoffverpackungen. Damit die Trennung, die bei euch, den Verbrauchern, beginnt, auch sinnvoll weitergeführt wird, muss sie bei den Verladeprozessen ebenfalls gegeben sein. Denn wenn es zu Verunreinigungen kommt, wird das Recyclingergebnis negativ beeinflusst. Gerade bei Glas ist das besonders wichtig.

Um diese Tatsache auch den verantwortlichen Speditionen nochmal näher zu bringen, hatten unsere Azubis des Fachbereichs Glas eine gute Idee: Ein Video, das charmant und leicht verständlich erklärt, wie wichtig es ist, dass keine Fremd-/Störstoffe in den Glaskreislauf kommen. Das selbstgedrehte Video richtet sich vor allem an LKW-Fahrer und Speditionen. Es erklärt genau, an welchen Stellen des Kreislaufs es durch ungenaue und unsaubere Arbeit zu Verunreinigung des gesammelten Glases kommen kann. So können sich z. B. Reste der vorherigen Ladungen in Beschädigungen der Ladefläche sammeln. Aber auch nicht korrekt gesäuberte Ladeflächen oder Reifenabdeckungen können die Glassammlung beim Verladen verunreinigen. Zusätzlich ist es wichtig, dass das Altglas mit einer Plane abgedeckt ist, damit es auch von äußeren Einflüssen geschützt wird.

Einfach erklärt und leicht zu verstehen

Da zunehmend auch Fahrer aus dem Ausland für die Speditionen unterwegs sind, nutzt der Film keinen Sprecher, um den Sachverhalt zu erklären, sondern das Video wird durch eindeutige Symbole international einsetzbar. Ein Flaschenicon in den Farben Grün und Rot zeigt an jeder Station des Verladeprozesses, worauf es zu achten gilt – und damit auch, wie das perfekte Ergebnis aussehen sollte. So ist der Film selbsterklärend und kann von allen Beteiligten leicht verstanden werden. Außerdem dient er zukünftig als Zusatzinformation bzw. Ergänzung zum Informationsblatt „Zur Sauberkeit bei Glasverladungen“, welches den Fahrern bisher ausgehändigt wird.

Besonders herausheben möchten wir an dieser Stelle noch einmal das starke Engagement unserer Azubis, die das Drehbuch zum Film nach verschiedenen Brainstormings und Vorbesprechungen selbstständig fertiggestellt und im Anschluss direkt mit den Dreharbeiten am Umschlagplatz in Würselen und bei der Glasaufbereitungsanlage der G.R.I. in Dormagen begonnen haben. Toll war auch zu sehen, dass die Mitarbeiter und LKW-Fahrer vor Ort das Projekt tatkräftig unterstützt haben und als Schauspieler zur Verfügung standen. Auch unsere Azubis haben tiefe Einblicke in die Prozesse bekommen – und durften nach getaner Arbeit und einer kurzer Einweisung sogar mit dem Radlader eine kleine Runde ums Gelände drehen. Die positive Bilanz des Projekts: Die Aufnahmen an Drehtagen wurden am Ende auf einen 4-Minuten-Clip zusammengeschnitten. Das Ergebnis kann sich sehen lassen und hilft sicher der einen oder anderen Spedition bzw. den Fahrern, ihre Arbeit noch sauberer und effizienter zu erledigen.

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