Jan 13
Gelbe Säcke

Sicher habt ihr euch schon gefragt, warum die Gelben Säcke, in denen ihr zu Hause Verpackungen aus Plastik, Metallen und Verbundstoffen sammelt, so dünn sind.

Der Grüne Punkt gibt in seinen Verträgen mit den Entsorgungsfirmen genau vor, wie die Säcke beschaffen sein müssen, also etwa die Materialstärke und die Zugfestigkeit. Natürlich könnte man diese Normen ändern, um die Säcke stabiler zu machen – dann würden sie sich sicherlich besser für einen Umzug oder andere Zweckentfremdungen eignen. Die Säcke sollen aber ihren eigentlichen Zweck erfüllen und zwar nach dem Mini-Max-Prinzip: So wenig Sack wie nötig, für so viele Verpackungen wie möglich. Sie sollen Konservendosen, Getränkedosen, Joghurtbecher, Tuben und ähnliche Verpackungen aufnehmen – mehr aber auch nicht.

Wären die Säcke dicker, dann würde auch mehr Plastik zur Herstellung gebraucht werden. Ein klarer Widerspruch zum Umweltgedanken dahinter. Ganz abgesehen davon, dass die Produktion sich auch verteuern würde. Klar, die Säcke bekommt man zwar kostenlos, aber irgendwann kommen steigende Produktions- und Entsorgungskosten auch beim Endverbraucher an, und das muss ja nicht sein. Und bei vielen vielen Millionen Gelber Säcke, die jährlich in Deutschland verteilt werden, würde sich das nicht nur in der persönlichen Umweltbilanz bemerkbar machen, sondern auch in eurem Geldbeutel.

Euer Blogteam rät: Säcke nicht zu voll machen, damit sie beim Zubinden nicht reißen. Deckel von Konservendosen mit scharfen Kanten nach innen biegen – dann sinkt auch das Verletzungsrisiko. Und für den nächsten Umzug einfach ein paar Kartons aus Recyclingpappe besorgen.

63 Kommentare zu “Warum sind Gelbe Säcke eigentlich so dünn?”

Kommentare
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    Ydobon

    Na ganz toll. Ich fülle meine Säcke gerade mal zu 60%, nehme sie zweilagig und tue kein Metall rein, und trotzdem reissen sie. Wundert mich, dass die Dinger ihr eigenes Gewicht aushalten.

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  2. michaela_brock

    „Gelber Sack“ begrenzt auf den Haushalt pro Jahr ca. 10 Rollen in Witten, davon schmeiß ich die Hälfte schon vorher weg, da die Dinger reissen, schlechtes Konzept…wen wundert es da, dass keiner Lust zum sortieren hat….

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    Menex

    Wo ist der Umweltgedanke wenn der Müll in der Gegend umherfliegt? Und die Tatsache das die Vorstände des Dualen System’s gutes Geld verdienen zeigt das genug Geld da ist um die Säcke etwas reißfester zu machen.

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      Norbert Völl Blogteam

      Hallo Menex, die Gelben Säcke sollen nur Leichtverpackungen aus Plastik, Metall und Verbundstoffen aufnehmen, aber nicht mehr. Ein so gefüllter Gelber Sack wiegt nur drei oder vier Kilogramm. In aller Regel halten die Säcke das aus – wenn nicht, ist vielleicht beim Hersteller des Sacks etwas schief gegangen. Dann solltest Du Dich beim Entsorgungsunternehmen für die Gelben Säcke beschweren.

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        Ydobon

        In welcher Regel bitte? Ich habe es bis zum heutigen Tag noch nicht geschafft, einen einfachen, halb gefüllten Sack in einem Stück die zweihundert Meter bis zur Straße zu bekommen – unter zweilagig geht gar nichts, und das auch nur wenn es gerade nicht windet.

        Von Kontakt mit etwas schärferem als einem Wattebausch oder was passiert, wenn die Dinger umfallen, fange ich jetzt erst gar nicht an.

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          Norbert Völl Blogteam

          Liebe/liebe Ydobon,

          in diesem Falle würde ich die Säcke dann doch einmal überprüfen lassen. Dazu kannst Du Dich an das vor Ort zuständige Entsorgungsunternehmen wenden – oder Du lässt uns einige Säcke zukommen, sodass wir sie überprüfen können.

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            Micha

            Hab mich soeben wegen des permanenten Ärgers regelmäßig reißende gelbe Säcke an das Entsorgungsunternehmen gewandt ( in meinem Falle ist Jena zuständig) und der Mitarbeiter dort konnte mir nicht einmal Auskunft geben woher die Säcke bezogen werden. So kann er natürlich auch keine Rücksprache die Qualität betreffend stellen. In unserem Dorf lesen wir regelmäßig herumfliegende Kunststoffverpackungenein, nachdem die gelben Säcke abgeholt werden. Inzwischen gehen hier fast alle dazu über zwei Säcke übereinander zu ziehen. Vielleicht wäre es doch sinnvoller eine Änderung der Materialstärke in Erwägung zu ziehen. Im übrigen lassen sich die jenigen, die die Säcke missbrauchen wollen, nicht abhalten. Man kann ja auch bei der zweckentfremdeten Nutzung mehrere Säcke übereinander ziehen.


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        Anonymous

        seit wann ist metal leichtverpackung noch nie eine grossekonservendose in derhand gehabt wa

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    Marco

    Jaaaahaa, so wenig Sack wie nötig. … merkt hier eigentlich noch jemand das in dieser Antwort schon der Widerspruch drin steckt? Mach die Säcke nicht ganz voll, nimm noch einen…. und noch einen und noch einen und und und. .. interessanter Ansatz beim Umweltgedanken.

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      Norbert Völl Blogteam

      Hallo, Marco, damit hast Du sicherlich Recht. Andererseits bedeutet es bei der großen Zahl an Gelben Säcken, die die Entsorgungsunternehmen verteilen, gleich einen großen Einsatz wertvoller Ressourcen, wenn man für die Gelben Säcke deutlich mehr Kunststoff einsetzt. Das würde uns – auch nicht ganz zu Unrecht – den Vorwurf einbringen, zu viele Rohstoffe zu verbrauchen.

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    Martin Lehnasch

    Na toll, diese vielen Millionen Säcke die produziert werden müssen Jahr für Jahr. Dann kann man doch lieber aus dem Kunststoff eine Mülltonne herstellen und die viele Jahre benutzen das ist noch Umweltfreundlicher und die geht nicht so schnell kaputt. Und ob dieser Müll den auch immer da hingeht und sortiert wird, ich glaube es nicht, weil sonst wohl viele Müllverbrennungsanlagen kein Futter haben………

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      Norbert Völl Blogteam

      Lieber Martin Lehnasch,

      tatsächlich wird heute noch zu viel in Müllverbrennungsanlagen verbrannt, was recycelt werden könnte. Das kommt aber nicht aus dem Gelben Sack oder der Gelben Tonne, sondern aus dem Restmüll: Spielzeug aus Plastik oder Haushaltsgegenstände aus Metall, die man zusammen mit Verpackungen aus Plastik und Metall sammeln und verwerten könnte. Das machen wir schon in vielen Städten und Landkreisen in Deutschland mit einer Wertstofftonne. Wertstoffe könnte man aber auch in Säcken sammeln – in engen Innenstädten, in denen kein Platz für eine zusätzliche Tonne ist, eine gute Alternative.

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        Thomas Kossatz

        Seit langem ist bekannt, dass zwei Tonnen reichen würden: Nass und trocken. Die Sortierung kann bei der Verwertungsstelle erfolgen. Es sind allein die wirtschaftlichen Interessen des Dualen Systems, die das verhindern. Spielen sie sich nicht als Umweltretter auf. Sie sind Teil des Problems.

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          Norbert Völl Blogteam

          Das stimmt so nicht – die zahlreichen Versuche, auf die Abfalltrennung durch den Verbraucher zu verzichten, hatten alle das mehr oder weniger gleiche Ergebnis: Es wird es teurer, ohne das Ergebnis zu verbessern, und die Wertstoffe sind derart durch Restmüll verschmutzt, dass ein hochwertiges Recycling nicht mehr möglich ist.

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            Marco

            Wenn ich mir die Argumente und Behauptungen von Ihnen Herr Völl hier durchlese, stehen mir die Haare zu Berge. Das Kunststoffe aus der LVP-Sammlung nicht verbrannt werden ist schlichtweg eine Lüge! Alleine der Sortierrest aus der LVP-Sortierung macht 40-60 % aus und wird verbrannt! Zudem werden die meisten aussortierten Kunststoffe als sogenannte Ersatzbrennstoffe ebenfalls verbrannt. Das sind die Fakten! Aber das ist auch nicht weiter schlimm, da die Verbrennung eh ökologisch viel sinnvoller ist als das Recycling. Das will nur keiner wahr haben. Wenn die anderen Raffinationsprodukte der Ölverarbeitung (Benzin, Diesel, Schweröl, etc. zur Energieerzeugung nahezu ungefiltert verbrannt werden regt sich keiner darüber auf. Aber bei den Kunststoffen, die aus Naphta produziert werden und mit aufwendiger Filtertechnik verbrannt werden, soll sinnlos noch mehr Energie reingesteckt werden um minderwertige Produkte beim Recycling herzustellen. Viel schlimmer ist allerdings der Schwachsinn mit der Folienstärke. Neuerdings haben die Säcke eine Stärke von 9 Mikrometern, vorher 15. Macht also eine Einsparung von 40 Ma.-%. Die Leute nehmen die Säcke nun doppelt und zusätzlich werden (auch bei mir) viele weggeworfen, da sie eben schon beim abtrennen von der Rolle kaputt gehen. Macht einen Mehrverbrauch von…na? Richtig! Mindestens 50 Ma.-%. Stimmt natürlich nur wenn alle das so machen würden. Zeigt aber grundsätzlich wie unlogisch das ist. Noch ein paar Fakten? 50 Stk.-% der Lebensmittelverpackungen und 90 Stk.-% der sonstigen Verpackungen in den Flüssen (in der Saale in Thüringen) stammen aus der LVP-Sammlung wegen kaputten Säcken auf den Straßen. In manchen Straßen ist der Anteil der herumfliegenden Verpackungen aus gelben Säcken größer als die gelitterten Abfälle. Ein Blick auf die Straßen reicht zur Erkennung der Realität lieber Herr Völl. Aber sollte denn endlich mal das Wertstoffgesetz kommen sind wir die Säcke los…und vielleicht auch das Duale System. Dann muss sich keiner diesen Blödsinn hier mehr durchlesen.


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            Norbert Völl Blogteam

            Lieber Marco, die Sortierrestquote liegt deutlich niedriger als von Ihnen angegeben. Dazu gibt es belastbare Zahlen des Öko-Instituts, das nun wirklich nicht im Rufe steht, uns nach dem Mund zu reden. Das Öko-Institut sieht zudem das werkstoffliche Recycling von Kunststoff ökologisch als vorteilhafter an als die energetische Nutzung. Dieser Vorteil wird in Zukunft noch deutlich zunehmen, da wir ja in Deutschland immer mehr Energie aus erneuerbaren Quellen gewinnen. Also kann man durch Ersatzbrennstoffe immer weniger fossile Brennstoffe einsparen. Nimmt man noch das Thema Rohstoffe dazu – und die Rohölpreise sind ja schon wieder angestiegen und werden das langfristig auf jeden Fall tun -, dann wird Kunststoffrecycling immer wichtiger.


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    Ydobon

    Die Normen würde ich gern mal sehen, damit ich weiß, ob derjenige, der sie verfasst hat, oder derjenige, der bei uns die Säcke produziert die Person ist, die ich verfluchen soll, wenn ich mal wieder vor Sonnenaufgang versuche, die Säcke rauszubringen und den Müll – pardon, die Wertstoffe – in unserer Auffahrt verteile. (Am Abend vorher rausstellen geht nicht, am nächsten Morgen liegt der Kram sonst in der ganzen Nachbarschaft rum. Sind vielleicht Tiere. Oder eine scharfe Brise. Oder die Säcke sind unter der Belastung des Morgentaus kollabiert.)

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    juranocke

    Was soll der Hinweis, die Säcke bitte nur halb zu befüllen? Das Gewicht ist nicht das Problem. Schon beim abnehmen eines Sacks von der Rolle an der Perforierung sollte man bereits Glacéhandschuhe tragen und am besten vorher meditiert haben , da vollste Konzentration gefordert ist, sonst reißt der Sack mal eben problemlos entlang der Seitennaht ein, ohne dass er auch nur aufgefaltet wurde. Achja, das Auffalten…vorsichtig und langsam pusten…sonst…kann der Sack gleich in den Sack. Also von vorn das Spiel und ruckzuck ist die Rolle leer. Tja. Viel gespart jetzt.
    Dosen sehe ich persönlich nicht als Problem, vielmehr eckige Umverpackungen: Tetrapacks beispielsweise um Gottes Willen bloß nicht gefaltet in den Sack, da hier die Kanten (Tetrapack!Pappe!) zu scharf/spitz sind und der locker gefüllte Sack binnen kürzester Zeit perforiert ist, allein durchs normale Handling im Alltag.
    Das Argument mit dem Mißbrauch ließe ich ja gelten, wenn ich nicht so irre viel Ausschuß hätte bzw. mehrlagig arbeiten müsste. Über die Jahre hinweg wären hier die akkumulierten Mehrkosten interessant. Alternative Tonne: Die Tonnenbatterie wird bei Mehrfamilienhäusern auch immer unübersichtlicher, wenn ich so sehe, was da an Säcken vor den Häusern liegt, wäre das ja wieder ein Limit für den Einzelnen, der ja – wie schon erwähnt – bereits beim Kauf die Entsorgung mitbezahlt. Irgendwie sollte mal das ganze System auf den Prüstand …

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    Fritz B.

    Ganz tolle Sache, eure Säcke! Erst werden kurzfristig die Abfuhrtermine geändert so das der ganze Mist tagelang auf der Straße rumsteht und dann, sobald ein etwas schärferes Lüftchen weht, verteilen sich die Scheissdinger im ganzen Ort! Ich hatte meinen gelben Sack am Gartenzaun befestigt. Der Sack war noch da aber der Inhalt hatte sich, in Windrichtung, in der ganzen Straße verteilt! Beim aufsammeln in einen anderen Sack ist dieser schon beim befüllen eingerissen! Klasse gemacht, Duales System! Umwelt is euch doch sowas von egal! Hier gehts, wie bei jedem Unternehmen, nur darum die Gewinne zu maximieren, also spart euch eure fadenscheinigen Ausreden!

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      Sven T. aus Odenthal

      Hallo gelber Sack. Ich freue mich über dein Versuch die Umwelt und den Geldbeutel des Endverbrauchers zu schonen ,in seiner Ideologie sehr nett. Schade ist nur ,dass es nicht funktioniert. Da Belastbarkeit sehr gering ist, sodass sogar ein yogurtbecherrand ausreicht um sie aufzuschlitzen. Folglich muss ich den Müll erstmal in einen stabileren Sack verpacken und danach den gelben Sack drüber stülpen, damit die Entsorgungsbetriebe den Müll mitnehmen. Ist so das System? Leider reicht die Festigkeit auch dafür nicht. Denn die Säcke lösen sicb schon beim abwickeln auf . Jetzt brauche ich im Schnitt drei Säcke pro gefüllten Sack grüner Punkt Müll.Zwei gelbe und einen blauen. Sehr clever. Denn die Umwelt wird nicht vom gelben Sack belastet sondern von den unumgänglichen Nachbesserungen der Kunden. Diese tauchen auch statistisch nicht auf. Ebenso nicht die Kostsn die der Endkunde hat. Sehr clever. Schafft doch mal gelbe Tonnen für alle an. Das wäre für alle günstiger und umweltgerechter. Allerdings verdienen die Wertstoff GmbHs dadurch nichts mehr. Aber die sind ja wie Sie sagen nicht anProfit orientiert.Also wäre dieser Umstand nicht schlimm und man kann die Umwelt schonen.Also Ich hätte gerne eine 240l Tonne.

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        Carsten

        Eigentlich darf das Entsorgungsunternehmen deinen Sack gar nicht mitnehmen, da sie ja nicht sehen können was im blauen Sack drin ist. Ich lach mich weg.

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    Thomas

    Problem gelöst – zwei bis drei Säcke ineinander geschoben halten den Müll (mit Glück) so zusammen, dass ich den Weg vom Carport zur Straße gerade schaffe. Früher bin ich mit zwei Rollen gelber Säcke durch das Jahr gekommen – inzwischen benötige ich aufgrund der bescheidenen Qualität locker die dreifache Menge.
    Am falschen Ende gespart, würde ich mal sagen.

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    Carsten

    Früher waren die Gelben Säcke wesentlich stärker, also muss ja die Norm geändert worden sein, warum bloß, um Geld zu sparen?.
    Die Antwort vom Blogteam: „Natürlich könnte man diese Normen ändern, um die Säcke stabiler zu machen“ im oberen Beitrag „Warum sind Gelbe Säcke eigentlich so dünn?“ ist meiner Meinung nach absoluter Blödsinn.
    Der Rat, die Säcke nicht zu voll zu machen ist Blödsinn, zur Hälfte gefüllt und sie reißen an der Längsnaht auf, Super. Und wenn der Sack in einen anderen rein soll, passiert das selbe wieder. Also am besten von vornherein alle Säcke in einander packen damit sie halten.

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    Andilein

    Wo ist denn da die Logik? Nicht zu voll machen bedeutet ja gleichzeitig wieder, dass ich für die selbe Menge, die normalerweise in einen Sack passen würde, zwei Säcke nehmen muss. Und wenn sie ständig reißen, braucht man sowieso viel mehr als gedacht. Dann doch lieber einen gescheiten Sack und den ganz gefüllt, oder?

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    Genervter Gelber Sack Nutzer

    Wir (sämtliche Mieter eines kleinen Wohnblocks) nutzen die Säcke nicht mehr. So leid es uns tut aber wir werfen jetzt alles in die Restmülltonne. Bisher hatten wir strikt auf die Mülltrennung geachtet es kann aber nicht sein das wir den Müll danach von der Strasse sammeln müssen nur weil die Säcke alle reissen. Nun ist der Restmüllcontainerbauch wieder bis oben hin gefüllt.

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      Julia Wierk Blogteam

      Hallo,

      wir finden es sehr schade, dass Ihr den Müll nicht mehr trennen möchtet.
      Das Erhalten von Wertstoffen im Recyclingkreislauf ist extrem wichtig für die Umwelt.
      So haben wir, die Unternehmen der Duales System Holding, im Jahr 2014 knapp 2,6 Millionen Tonnen Wertstoffe zurück in den Wirtschaftskreislauf gebracht und dadurch 1,4 Millionen Tonnen an Kohlendioxidäquivalenten vermieden.
      Somit ist das Recycling eine lohnenswerte Sache für den Klimaschutz und unsere Umwelt.
      Für weitere Infos, klickt auf http://www.gruener-punkt.de/de/verbraucher/umwelt/umweltbilanz.html
      Wir hoffen, dass Ihr nochmal gemeinsam über das Thema redet und euch die Zeit für das Trennen wieder nehmt.

      Viele Grüße,

      das Blogteam

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        Genervter Gelber Sack Nutzer

        Guten Abend Fr.Wierk,

        vielen Dank für Ihre Antwort.
        Leider geht aber auch Ihre Antwort völlig am eigentlichen Thema vorbei. Hier geht es
        hauptsächlich um die viel zu dünnen Säcke. Sobald die Säcke wieder stabiler sind werden wir sofort wieder anfangen den Müll ordnungsgemäß zu trennen.
        Zwischenzeitlich werfen auch einige Nachbarn aus den beiden Nachbarblöckenden Müll ungetrennt in die Restmülltonne. Selbst unser selbsternannter Blockwart tut dieses und das soll schon etwas bedeuten.

        Es liegt nicht an den Bürgern sondern an denen, die mit dem getrennten Müll viel Geld verdienen. Uns kommt es jetzt so vor das es denen noch nicht reicht und deshalb jetzt billige Müllsäcke produziert werden sollen damit noch mehr Geld in der Kasse bleibt.

        Alle Rollen mit den Gelben Säcken liegen jetzt da wo sie hingehören – in der Mülltonne.

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    Fuchseichhörnchen

    Sehr geehrte Damen und Herren,

    auch ich muss jetzt meinem Ärger Luft machen, nachdem ich heute früh nach der Abholung der gelben Säcke den Müll von der Straße sammeln musste. Es ist nicht der erste Sack, der aufgerissen ist. Letztes Jahr war die Qualität furchtbar, dieses Jahr ist es nur unwesentlich besser. Die Säcke reißen manchmal schon beim Entnehmen von der Rolle, oft beim Zubinden. Zweimal in diesem Jahr ist mir der Sack in meiner Küche auseinandergerissen, einmal in der Garage, es ist wirlich ärgerlich. Und heute dann bei der Abholung. Wir trennen sehr sorgfältig unseren Müll und finden dies auch eine sehr gute und sinnvolle Sache, aber wenn an der Qualität der Säcke nichts geändert wird, dann sehen wir uns gezwungen, eine größere Restmülltonne zu bestellen und dann wandert alles dort hinein. Wieso ist es in unserer Gemeinde (Gummersbach) nicht wie in anderen Gemeinden auch möglich, statt der gelben Säcke Tonne aufzustellen?

    Viele Grüße

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      Julia Wierk Blogteam

      Hallo,
      nach einer Recherche konnten wir herausfinden, dass die Gelben Säcke in Ihrer Gemeinde Gummersbach schadhaft waren.
      Dazu haben wir bereits einen kurzen Blogbeitrag verfasst:
      http://www.meingruenerpunktblog.de/gelber-sack-im-oberbergischen/
      Diese wurden ausgetauscht, möglicherweise könnten die schadhaften Säcke in Ihrem Haushalt noch verwendet werden.
      Bezüglich der Frage mit der Gelben Tonne: Wo Gelbe Säcke und wo Gelbe Tonnen zur Entsorgung bereitgestellt werden, entscheidet das duale System nicht allein, sondern wird im Konsens mit den Kommunen oder der Stadt entschieden, also in Ihrem Fall mit dem Oberbergischen Kreis.

      Grüße,
      Julia vom Blogteam

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    Gabriele

    … ich nehme schon seit Jahren die Säcke doppelt !!! Da reißen die Säcke nicht so schnell aber die Umwelt … !!!???

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    Schneppi aus Bendorf

    Lieber Grüner Punkt. Jetzt haben hier schon so viele ihrem Ärger Luft gemacht. Dabei könnte es so einfach sein. Stellt einfach wieder die Sackqualität von vor etwa 10-15 Jahren her. Damals konnte man die Säcke noch benutzen ohne das ständig vom Anschauen Löcher entstanden. Erst gestern habe ich einen Sack befüllen wollen. Nichts schweres nur Styropor. Der Sack ist nur vom Festhalten in der Hand gerissen.

    Mir ist klar das die Säcke billiger sind. Mit der Umwelt hat das Ganze nichts zu tun. Ihr verdient schlicht und einfach Geld mit den Rohstoffen und wollt selbst so wenig wie möglich eigenen „Rohstoff“ dabei geben. Betriebswirtschaftlich verständlich, Ihr habt jedoch einen gesellschaftlichen Auftrag. Dieser heißt, Mülltrennung/Umweltschutz und Rohstoffrückgewinnung (Recycling). Die Ausflüchte bzgl. Müllvermeidung sind wie so oft hier dargelegt nur Ausflüchte. Wenn statt einem Sack drei verwendet werden müssen, dann kann man den Sack auch dreimal so dick machen. Klar ist aber auch, das scheinbar genügend ahnungslose diesen Befüllungsirrsinn noch mitmachen. Auch wir sind dazu übergegangen, sperrige Verpackungen und Styropor dann in die Tonne zu kloppen. Seid mir nicht böse, aber wenn der Bahnkartenautomat nur jedes dritte oder vierte Geldstück nehmen würde, es würde keiner mehr bezahlen. Wir haben auch nicht ewig Zeit.

    Tut endlich was für die Umwelt und macht Rohstoffsammeln so einfach wie möglich und nicht zu einem gewinnbringenden Geschäftsprojekt. Helft den Menschen beim Trennen der Abfälle und werft Ihnen nicht dauernd Stöcke in die Beine.

    Wenn Ihr das nicht tut, wundert Euch nicht warum im Hausmüll ohne Ende Blech, hochwertige Kunststoffe und Elektronik landen. Beschwert Euch nicht über volle Mülltonnen auf Autobahnraststätten. Irgendwann reißt einfach jedem der Geduldsfaden, nur eines reißt nachweislich nach wie vor deutlich schneller und das sind Eure bescheurten gelben Säcke. 🙁

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    Elke Bossert

    Dürfenrestentleerte Einweg-Heliumbehälter in den Gelben Sack? Laut verschiedener Internet-Shops liegt eine Grüne-Punkt-Lizensierung vor. Es wird auch angegeben, dass das Gas nicht explosiv ist.

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      Genervter Gelber Sack Nutzer

      Letzte Woche haben die Müllwerker unsere gelben Container nicht mal mehr beachtet weil die genau wissen das auch diese von uns nicht mehr befüllt werden.

      Dafür sind unsere Restmüllcontainer wieder schön gefüllt.

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    mary

    Wo werden die gelben Säcke eigentlich produziert? Und was kostet die Produktion der Säcke bzw. Was zahlen die Kommunen dafür, dass sie die kostenlos an ihre Bürger verteilen?

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      Norbert Völl Blogteam

      Hallo, Mary,
      die Beschaffung der Gelben Säcke ist Sache des vor Ort beauftragten Entsorgungsunternehmens. Hersteller für die Säcke gibt es weltweit. Die Kommunen zahlen dafür nichts, alle Kosten werden vom dualen System getragen.

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    uakan tanka

    nun ich habe die gleichen ärgerlichen Erfahrungen gemacht, wie alle ….Die Säcke sind so dünn um Geld bei der Herstellung zu sparen !!!! …würde gerne einmal wissen, wie der Hersteller reagieren würde wenn er seinen eigenen Plunder benutzen müsste .

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    Tom

    Hallo liebes Blogteam, gibt es irgendwelche gesetzlichen Richtlinien, wie der Gelbe Sack beschaffen sein muss? (Also Volumen, Maße, Reißfestigkeit, etc.) Oder wo kann man die Vorgaben bzw. Normen des Grünen Punktes finden?

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      Norbert Völl Blogteam

      Hallo, Tom,

      unsere Verträge mit den Entsorgungsunternehmen sehen bestimmte Mindestanforderungen vor, die die Gelben Säcke erfüllen müssen. Das betrifft sowohl die Dicke des Materials als auch seine Zugfestigkeit, außerdem das Volumen, das gewöhnlich 90 Liter beträgt.

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        fred

        Dann wird es Zeit die Mindestanforderungen an die gelben Säcke anzupassen, und so zu formulieren, dass ein normales Handling möglich ist. Auch ich habe feststellen müssen, dass die Qualität der Säcke in den letzten 10-15 Jahren deutlich nachgelassen hat. Scharfkantige Verpackungen, wie Getränkekartons oder Blister-Verpackungen reißen im Nu Löcher in die Säcke. Beim Abreißen der Säcke von der Rolle muss man höllisch aufpassen, damit die Säcke dabei nicht schon kaputt gehen. Hier wird versucht auf Kosten der Kunden, die den Gelben Sack über die gekauften Produkte finanzieren, möglichst viel Gewinn zu machen. Seit 1997 ist das einst als Non-Profit-Organisation gedachte Unternehmen „Der Grüne Punkt“ eine Aktiengesellschaft. Und da wird sofort klar, dass nicht mehr Kundenwohl Prämisse der Unternehmenphilosophie ist, sondern eiskalte Gewinnmaximierung. Kritik wird, wie hier im Forum, wie leicht an den Antworten von Herrn Völl deutlich wird, nicht aufgenommen. Er versucht sich vielmehr mit Verweis auf Verträge und Ursachen bei anderen Unternehmen (z. B. Hersteller der Gelben Säcke ) herauszureden. Wenn Ihnen wirklich etwas an den Kunden läge, die sich sogar die Mühe machen den Müll zu trenne, dann würden Sie sich der Probleme mit den viel zu wenig reißfesten Gelben Säcken annehmen. Ansonsten bleibt nur zu sagen, dass das, was uns als „Gelber Sack“ zur Abfallbeseitigung angeboten wird eine Unverschämtheit ist. Kein Wunder, dass die Verbraucher inzwischen des Mülltrennens müde sind.

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          Alfred S.

          In vielen Kommunen werden die Säcke schon seit längerem streng limitiert ausgegeben. Mit welchem Recht maßt sich aber eine Gemeinde an, über diesen Hauch von Plastik nach Gutsherrenart zu verfügen? WIR als Verbraucher haben die Entsorgung schon beim Kauf der Ware BEZAHLT. Insoweit kann ich auch verlangen, ausreichend Entsorgungsmittel in alltagstauglicher Qualität zu erhalten.

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            Maja_Madagaskar

            #ANTIMÜLLTERROR
            #WiRschaffenDAS

            Plattform der sozialen Medien benutzen und austauschen über die „typischen“ Probleme!?

            Vielleicht gibt es schon, über das verantwortlich grüner Punkt Blog!?

            Wetten dass???
            Unser Gelber Sack dünner und schneller reißt, als in anderen Städten und Landkreisen???

            TOP die WETTE gilt! ;-);-);-)


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    R. Ohlenmacher

    ,
    ich möchte mich einmal wirklich beim Hersteller der gelben Säcke beschweren.
    So langsam können Sie doch imaginäre Säcke ausliefern, oder welche, die mit reiner Vorstellungskraft den Müll zusammen halten.

    Ich habe schon 2 Säcke ineinander gesteckt. Trotzdem reissen die Säcke schon beim Einfüllen von Müll. So langsam wird es echt ärgerlich.
    Wir bezahlen doch als Verbraucher die Säcke. Dann stellen Sie doch bitte geeignete Säcke her.
    Man braucht sie nur ansehen, und schon fallen sie auseinander.

    Ich bin dafür, den Müll zukünftig einfach auf die Strasse zu werfen. Dann liegt der Kram wenigsten nicht in der Wohnung.

    Vielleicht setzt sich ja mal jemand dafür ein, etwas zu bewirken. Ich bin doch bestimmst schon der Millionste, der sich darüber auslässt. Oder?

    MfG

    R. Ohlenmacher

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      Norbert Völl Blogteam

      Lieber R. Ohlenmacher,

      wir bedauern, dass Sie mit der Qualität der Gelben Säcke nicht zufrieden sind.

      In Deutschland werden jährlich viele Millionen Gelbe Säcke verteilt. Doch diese werden nicht vom Grünen Punkt hergestellt und beschafft – das ist vielmehr Aufgabe des beauftragten Entsorgungsunternehmens. Wir machen die technischen Vorgaben wie Dicke und Reißfestigkeit und dabei gilt es, die Balance zu halten zwischen sparsamen Ressourceneinsatz (die Säcke sind ja nun mal auch aus Plastik) und mehr Stabilität. Das führt in der Tat zu Beschwerden – dem einen halten die Säcke zu wenig aus (und natürlich ist das ärgerlich, wenn er beim Befüllen oder Tragen reißt), dem anderen ist das zu viel Materialverbrauch, wenn die Säcke dicker sind. Wir bemühen uns um eine Lösung, z. B. indem wir immer wieder überprüfen, ob wir die technischen Vorgaben verbessern können.

      Wenn das Problem erst in letzter Zeit aufgetreten ist, könnte ein Produktionsfehler beim Hersteller der Gelben Säcke vorliegen. Senden Sie uns in dem Fall doch bitte eine kurze E-Mail mit Ihrem Wohnort, damit wir das prüfen können.

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        Lahn Dill Kreis

        hallo,
        also die ganze Aufregung über die Stabilität der Säcke kann ich nicht wirklich nachvollziehen. Die Dinger sind auch bei uns sehr dünn gehalten, trotzdem reissen die nicht in diesem Umfang wie hier beschrieben. Und unser Haushalt verbraucht sehr viele Säcke, mind. 2 pro Woche.
        Was ich jedoch nicht verstehen kann ist die Limitierung…
        Die ausgeteilten Säcke, wenn sie denn ausgeteilt werden, reichen bei weitem nicht und bei der Gemeinde bekomme ich nur eine Rolle !? Wer bestimmt denn da über meinen Kopf hinweg, das mein Bedarf mit einer Rolle gedeckt ist ?
        Unterstellt man allen Bürgern die Säcke zweckzuentfremden oder warum die Rationalisierung ?

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          Norbert Völl Blogteam

          Grundsätzlich ist die Abgabe von Gelben Säcken nicht limitiert – aber natürlich müssen Entsorgungsunternehmen oder Gemeinde nicht unbegrenzt viele Säcke auf einmal abgeben. Hintergrund ist, dass oft sehr viel mehr Säcke ausgegeben werden, als gefüllt zurückkommen. Klar ist aber auch: Wer Gelbe Säcke braucht, muss auch welche bekommen können. Wenn das nicht klappt, ist eine Nachricht an das beauftragte Entsorgungsunternehmen oder das zuständige duale System – im Falle des Lahn-Dill-Kreises ist das derzeit übrigens die Firma BellandVision – sinnvoll.

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  21. avatar
    Dünnsack

    Finde ich total gut dass die Säcke immer dünner werden. So brauche ich mindestens zwei Säcke pro normaler Füllung. Aber jetzt mal ohne Ironie: So wird kein Material eingespart

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    Meike

    Zum. Kotzen mit den gelben Säcken, wollte sie heute früh rausstellen und dabei sind zwei aufgerissen alles lag auf der Straße. Was nützt es wenn man jedesmal zwei Säcke nimmt,das belastet genauso. Also warum nicht gleich stärker machen.

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    Michael

    Mir ist das mittlerweile zu blöde mit den gelben Säcken. Die letzte Rolle war so beschi**sen, da zerrissen die Säcke schon, wenn man sie von der Rolle nehmen wollte weil die Perforation schlecht war und das Material zu dünn. Mittlerweile fliegt eben alles in den Restmüll – so what!

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    Dieter Timm

    Die Qualität der Gelben Säcke ist nicht i.O. Der Lieferant pfuscht.
    Wenn bezahlt werden müßte, würden alle zurück gehen

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    Thomas Kossatz

    Das Problem der Säcke ist nicht die Dicke für sich genommen. Die Perforierung ist Mist, und es fehlt jede Elastizität. Mir platzen Säcke, in denen nichts als Styropor ist. Selbst die Zurrbänder reissen. Hört auf solchen Schrott mit Umweltschutz zu begründen: BILLIG, darum geht es.

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  26. Zimberli Bauer

    es wurde ja einst beschlossen die säcke dünner zu machen. denn früher waren die ja noch dicker. nun sind sie so dünn das sie bei einer eckigen wurst packung schon reisen. und bei voll genutzter füllmenge zu schwer werden. wenn übernacht windig war dann ist das ganze dorf voll mit zerplatzten säcken. also geht man hin und nimmt grunsätzlich zwei übereinander. ab und zu reisen die sogar schon beim trennen von der sackrolle. dann kann man die direkt mit dem nächsten mit endsorgen. ich weis nicht wo da der sparfaktor im sinne der umwelt sein soll. was ich sehe ist der geitzfaktor gegenüber dem bürger.

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    Dr. Reiner Eckermann

    Heute Nacht kommt Sturm auf, dann fliegen die Säcke durch die Gegend, und weil sie reißen, auch wenn wenn man sie nur halb füllt, ihr Inhalt. Danke, grüner Punkt!

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      Norbert Völl Blogteam

      Lieber Herr Dr. Eckermann, Sie haben natürlich Recht – Sturm ist immer ein Problem, wenn Abfall in Säcken gesammelt wird. Wenn Sturm angekündigt ist, dann raten wir dazu, die Säcke möglichst pünktlich zur Abholung rauszulegen.

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        Michael

        Es ist schon sehr ernüchternd zu lesen, das es in diesem Blog seit mehreren Jahren Beschwerden über die Beschaffenheit der gelben Säcke gibt. Hat sich etwas geändert. Nö . hab soeben welche raus gestellt. Diesmal hab ich drei für eine Entsorgung gebraucht. Der erste en der Naht gerissen ( da war wohl ein zusammengefaltetes Tetrapack zu scharfkantig. Beim drüber ziehen des zweiten komplett am Band zerrissen. Im übrigen fliegen noch heute Wurstverpackungen und Apfelsinenbeutel von der letzten Entsorgung durchs Dorf und liegen im hiesigen Bach. Ökologisch geht Anders. Ich denke das Forum hier dient nur dazu, mal Dampf abzulassen. Es scheint ja niemenad ernsthaft an einer Lösung des Problems interessiert zu sein. Ich versuche Müll zu vermeiden wo ich nur kann, leider scheint da die Industrie kein Interesse daran zu haben. Und auch deutsche Hygienebestimmungen laden nicht da zu ein, den eigenen Verpackungsmüll zu reduzieren.

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          Norbert Völl Blogteam

          Lieber Michael, es ist ja nicht so, dass wir nicht oft über dieses Thema diskutieren würden, und das nicht nur im eigenen Unternehmen, sondern auch mit unseren Wettbewerbern, mit denen wir uns den Gelben Säcken ja sozusagen teilen. Eine Lösung ist da nicht leicht zu finden.

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            fred

            „[…] es ist ja nicht so, dass wir nicht oft über dieses Thema diskutieren würden, […]“
            Und Sie sind immer noch zu keiner Lösung gekommen? Dabei wäre es so einfach.

            „Eine Lösung ist da nicht leicht zu finden“.
            Wenn es Ihnen am Kundenwohl liegen würde, wäre die Lösung ganz einfach: Lassen wieder Gelbe Säcke mit der Qualität von vor 25 Jahren produzieren.

            Das Problem liegt aber an anderer Stelle: Das einst als Non-Profit Unternehmen gedachte Duale System Deutschland wurde 1997 in eine Aktiengesellschaft umgewandelt, 2005 wieder zu einer GmbH, im gleichen Jahr von einem Tochterunternehmen des amerikanischen Finanzinvestors KKR übernommen und 2010 an die Investorengruppe Solidus Partners aus Großbritannien verkauft (Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Duales_System_Deutschland).

            Zitat aus dem Handelsblatt vom 11.11.2010:
            „KKR hatte das im Zuge der Verpackungsverordnung vor 20 Jahren als Selbsthilfeorganisation von Handel und Industrie entstandene DSD zu einem auf Profit ausgerichteten Unternehmen umgebaut. Schreiter, der das DSD seit 2006 führt, versprach den Kunden und den 250 Mitarbeitern Kontinuität. Solidus-Gründer Philippe von Stauffenberg sagte, das DSD setze auf Wachstum.“ (http://www.handelsblatt.com/unternehmen/handel-konsumgueter/duales-system-deutschland-finanzinvestor-kkr-verkauft-gruenen-punkt/3634264.html)

            Der Gedanke der einst hinter der Gründung des Dualen System Deutschland stand, war offenbar kein schlechter. Später ist das Unternehmen leider in die Mühlen des neoliberalen Finanzkapitalismus geraten und soll jetzt hauptsächlich Profit für seine Investoren erzeugen.

            Herr Völl bleibt daher nichts anderes übrig, als sich in seinen Antworten in Allgemeinplätzen und schwammigen Formulierungen zu verlieren und die Verantwortung für die Probleme mit den Gelben Säcken auf andere Unternehmen zu schieben. Er nutzt dieses soziale Medium zur Kundenbeschwichtigung und nicht zur Lösung von Kundenproblemen.

            Man sollte sich nicht der Illusion hingeben, dass eine Verbesserung der Gelben Säcke in Zukunft zu erwarten ist, eher werden sie noch dünner, damit der Profit weiterhin gesichert ist oder gesteigert werden kann.


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            Alex

            Eine Lösung ist nicht leicht zu finden? Klingt nach absoluter Unfähigkeit derer, die darüber diskutieren.


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        Eine wütende Bürgerin

        Ich habe meine gelben Säcke heute Früh raus gestellt, Da sie heute abgeholt werden. Leider ist Sturm und die Strassen sind gepflastert mit geben Säcken und deren Inhalt! (Säcke sind nicht stabil)Wenn ein Unfall passiert, weil die Autos Slalom fahren müssen, wer haftet dafür. Von Personenschäden dann, müssen wir garnicht erst sprechen. Schafft das ab mit den Säcken. Das ist ein Hohn. Warum nicht die gelbe Tonne? Dann zerreisen auch die Tiere die Säcke nicht mer. Was auch ein grosses Ärgernis ist!

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    Tobi

    Auch meiner Meinung nach müssten die gelben Säcke wesentlich reissfester sein. Es kann doch nicht angehen, dass ständig Plastikabfälle überall in der Landschaft umherfliegen und schlussendlich oft im Meer landen. Das Argument, Zweckentfremdung der Säcke zu verhindern, kannte man sicher auch anders lösen. Deshalb an die Hersteller und Verteiler der gelben Säcke: Macht die Säcke endlich stabiler !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

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    Jens

    Klasse, deswegen nehme ich auch meistens 2 davon, da sie sehr schnell reißen, oder fülle nur die Hälfte rein und nehme ein neuen. Klasse Umweltgedanke.

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    Kornstaedt

    alle beklagen die Säcke, aber niemand verlangt endlich Mülltonnen. Der Druck ist nicht hoch genug auf das Unternehmen, das riesige Summen mit der Müllvermarktung verdient, wozu eigentlich? Es muß sich doch ein Anwalt finden, der diesen Laden endlich wegen Umweltverschmutzung verklagt, denn die Sammelgefäße (gelber Sack) sind nicht geeignet, das Sammelgut sicher zu verwahren und die Umwelt vor dem Müll zu schützen. Wir alle werden für Umweltsünden zur Rechenschaft gezogen, wenn wir ertappt werden, wie wir Abfall in die Landschaft kippen. Das kommerzielle Dulden von verschmutzten Straßen bleibt ungeahndet? Dieser Staat ist beschämend, weil er zuläßt, wie selbstherrliche Firmen mit uns umgehen und uns vorschreiben, wie wir Säcke zu befüllen haben, die nicht funktionsfähig sind.

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    Alex

    Das System funktioniert nicht, nur will das niemand zugeben. Wenn man über einen längeren Zeitraum nicht in der Lage ist, die Säcke dicker spritzen zu lassen, spricht das für sich. Und auch der zuständige Entsorger hier reagiert nicht, das Problem wird mal wieder dem Bürger aufgehalst.
    Weiter oben wurde erwähnt den Müll in die normale Tonne zu werfen, genau das mache ich nun auch!

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    Thorsten

    Die gelben Säcke sind einfach zu dünn. Gestern wieder passiert: Ich hebe den halb vollen gelben Müllsack hoch und wollte ihn in die Garage bringen. Sofort beim hochheben ist der gelbe Müllbeutel gerissen und der halbe Müll fiel auf den Küchenboden. Den Riss hab ich dann schnell mit Tesa geflickt und den heraus gefallenden Müll wieder eingesammelt. Dann wieder den gelben Müllsack hoch gehoben …da reißt er auch noch an der anderen Seite…. wieder der ganze Müll in de r Küche verstreut…. ich nehme jetzt nur noch Plasiktüten aus dem Discounter…Habe endgügltig die Nase voll …

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