Nov 13
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Dass Rauchen nicht gerade zu den gesundheitsfördernden Lastern gehört, wurde ja schon genügend diskutiert und ist hinlänglich bekannt. Aber unter dem Aspekt „Kleinvieh macht auch Mist“ sollte man sich überlegen, wohin man seine Zigarettenstummel entsorgt. Wirklich einfach in die Umwelt oder lieber doch in den nächstgelegenen Restmülleimer? Auf jeden Fall nicht mehr glimmend.

Berechnungen zufolge summiert sich die Abfallmenge von, nur aus den in Deutschland versteuerten, Filterzigaretten zu  41.000 Tonnen jährlich. Nicht berücksichtigt wurden dabei Zigarillos, Zigarren, Pfeifentabak oder Feinschnitt.

Unabhängig davon, dass Zigarettenstummel auf unseren Straßen nicht gerade ein optisches Highlight sind, geben sie ihre giftigen Reste auch in das Wasser ab. So haben Wissenschaftler von der San Diego State University festgestellt, dass schon ein Zigarettenstummel pro Liter Wasser dem Wohlbefinden von Fischen nicht unbedingt zuträglich ist. Die Hälfte ihrer Fische starben, wenn die Forscher die Tiere vier Tage lang in Wasser hielten, in dem zuvor Zigarettenkippen schwammen – pro Liter Wasser eine Kippe für einen Tag lang.

Zwar wird in vielen deutschen Städten das Wegwerfen von Zigarettenkippen mit Verwarngeldern belegt, aber besser im Sinne von aktivem Umweltschutz ist, diese lieber freiwillig ordnungsgemäß zu entsorgen und nicht achtlos in die Umwelt zu werfen.

Zahlst du schon oder entsorgst du umweltgerecht?

 

Bildnachweis: matchka  / pixelio.de

0 Kommentare zu “Zigarettenstummel – ganz schön schwer!”

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