Sep 18

Schon wieder ein neues Gesetz, schon wieder Aufwand – das denken viele, wenn sie das Stichwort „Verpackungsgesetz“ (kurz VerpackG) hören. Das Gesetz gilt ab Januar 2019 – aber handeln sollten Sie schon vorher, sonst droht „Vertriebsverbot“!


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Know the rules!

Das neue VerpackG verlangt von Ihnen (wie auch schon unter der bis Jahresende noch geltenden Verpackungsverordnung) die Beteiligung an einem dualen System wie dem Grünen Punkt und neu die Registrierung bei der Stiftung Zentrale Stelle Verpackungsregister. Hier laufen dann ab 2019 alle Fäden zusammen, denn die Zentrale Stelle prüft sowohl die Einhaltung der Pflichten auf Seiten der Online-Händler als auch auf Seiten der Systeme. Um bestmöglich für das neue Verpackungsgesetz (VerpackG) aufgestellt zu sein, empfiehlt sich die Registrierung bereits im laufenden Jahr 2018, bevor das Gesetz in Kraft tritt. Die nötige Registrierungsnummer können Sie schon jetzt und damit rechtzeitig vor dem 1. Januar 2019 bei der Stiftung Zentrale Stelle Verpackungsregister unter www.verpackungsregister.org beantragen. Diese müssen Sie dann Ihrem dualen System bekannt geben. Bevor Sie ab dem 1.1.2019 zum ersten Mal mit Ware befüllte Verpackungen verschicken, müssen Sie sich spätestens dort registriert haben. Denn als nicht ordnungsgemäß registrierter Hersteller dürfen Sie grundsätzlich keine systembeteiligungspflichtigen Verpackungen in Umlauf bringen, kurz: es gilt dann ein Vertriebsverbot! Die Registrierungspflicht gilt für Produzenten mit Sitz in Deutschland genauso wie für Importeure und für Sie als Online-Händler. Alle sind „Hersteller systembeteiligungspflichtiger Verpackungen“ und gelten nach dem Gesetz als Vertreiber, die Verpackungen erstmals gewerbsmäßig in Verkehr bringen. Übrigens: Wer sich für den Grünen Punkt als System-Partner entschließt, dem bietet der Grüne Punkt mit dem neuen Portal VerpackGO die Möglichkeit, die Lizenzierung von Verpackungen einfach, schnell und sicher zu gestalten. VerpackGO leitet praktischerweise auch zum Registrierungsportal der Zentralen Stelle „LUCID“ weiter.

0 Kommentare zu “Serie (3): Neues Verpackungsgesetz: Was passiert, wenn man sich nicht registriert?”

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